urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte

urgewald

„Wer das Geld gibt, trägt Verantwortung für das Geschäft“

urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte
verhindert seit 1992 mit einem ungewöhnlichen strategischen Ansatz umweltzerstörende Projekte: Wir organisieren Kampagnen gegen Investoren und Finanziers – denn hier liegt die Archillesferse vieler Vorhaben. Ohne Kredite und ohne Investoren wird schließlich kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut. Kaum eine Branche hat vergleichbare Auswirkungen auf Umwelt- und Menschenrechte, wie die Finanzwirtschaft.

Mit der Kombination von sorgfältiger Recherche, unkonventionellen Ideen und mutigem Engagement hat urgewald in vielen Fällen die Finanzierung zerstörerischer Großprojekte vereiteln können. Die Partner unserer Kampagnen sind häufig lokale NGOs, Aktivisten und „communities“ aus dem Süden, die sich gegen Vertreibung, Diskriminierung und Lebensraumzerstörung wehren. urgewald sorgt dafür, dass indische Kleinbauern, russische Umweltaktivisten, ecuadorianische Indianer und bulgarische Atomkraftgegner auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Hilft das nicht, mobilisieren wir Proteste.

Mehr zu urgewald: https://www.urgewald.org/projekt/was-wir-tun

Good News – Interview mit einem Macher

good-news

David ist 18 Jahre alt und hat im Sommer auf Facebook die Seite „Good News“ ins Leben gerufen, um den allgegenwärtigen „Bad News“ mal etwas anderes entgegenzusetzen.

Hier geht’s zum Interview von Martin Gaedt mit dem 18-jährigen:

http://martingaedt.de/2016/08/good-news-interview-mit-einem-macher-44fragen-an-den-18jaehrigen-david/

Zur Facebook-Seite Good News: https://www.facebook.com/Good-News-151620578577023

Allen geht es besser

lokale-getreidesorten

Wie Kleinbauern in Kenia mit dem Anbau lokaler Getreidesorten und indigener Gemüse ihre Familien gesund machen.

Wenn die drei Kinder von Mable Kagesha und Christopher Itayi mittags aus der Schule kommen, sind sie hungrig wie die Löwen. „Es fühlt sich gut an, ihnen eine so reich gedeckte Tafel bieten zu können“, sagt die 35-Jährige Mutter aus dem Dorf Budira im Westen Kenias.

Kerzengerade sitzt Mable Kagesha in ihrem geblümten Kleid am Tisch. Schüsseln mit Muß aus Kochbananen, frischen Erdnüssen, Süßkartoffeln, Bohnen, Maiskolben und verschiedenen Blattgemüsen stehen auf der gehäkelten Tischdecke. Aus einem Kanister füllt Mable Kagesha einen Brei aus Sorghum und Hirse in Becher. Gierig machen sich die Kinder über das Essen her. Schon am Morgen war der Tisch vor der Schule reich gedeckt, wie auch jetzt nach dem Nachmittagsunterricht, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. „Aber sie wachsen halt.“ Mable Kagesha lächelt
nachsichtig.

Zum ganzen Artikel: https://www.aid.de/inhalt/allen-geht-es-besser-4662.html

EINFACH BEWUSST

Einfach Bewusst

„Hallo! Ich heiße Christof Herrmann. Einfach bewusst ist mein Blog. Hier dreht sich alles um Minimalismus, Nachhaltigkeit und vegane Ernährung im Alltag und beim Wandern.

Gefangen im Irrsinn des Alltags
Blicke ich zurück, wie ich vor einem Jahrzehnt gelebt habe, erkenne ich mich nicht wieder. Ich wog trotz leptosomem Körperbau 99 kg; raste werktags im Firmenwagen mit 200 Sachen über die Autobahn zu meinem verhassten IT-Job und abends wieder zurück; bewegte mich kaum; verschlang aus Frust und Unkenntnis zu viel Süßes, Fleisch und Milchprodukte; kaufte Berge an Tonträgern und Büchern, die ich aus Zeitmangel kaum hören und lesen konnte; flog zweimal im Jahr in den Urlaub, um den Irrsinn des Alltags zu entfliehen …

Neuanfang Radweltreise
Genug hatte ich von all dem schon lange. 2006 wagte ich den Neuanfang! Ich kündigte Job und Wohnung und ging auf Radweltreise. Eineinhalb Jahre, drei Kontinente, 20.000 km und unzählige Begegnungen später kam ich verändert zurück. Ich hatte den Minimalismus für mich entdeckt. Ich wollte bewusster, nachhaltiger und mit weniger Ballast leben.“

Zum Blog: www.einfachbewusst.de/neu-hier/

Gemeinwohl Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie

Eine Wirtschaft zum Wohle aller!

Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird?

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Modellentwurf einer ethischen Wirtschaftsordnung, die für alle Menschen die gleichen Rechte, Freiheiten und Chancen vorsieht. Sie überwindet das Grundproblem der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung – die Verwechslung von Ziel (Gemeinwohl) und Mittel (Geld). Der neue Fokus richtet sich auf die Mehrung des Gemeinwohls anstatt auf die Mehrung des Kapitals.

Unternehmerische Energie wird über die Gemeinwohl-Bilanz auf jene Grundwerte der Gesellschaft gelenkt, die auch im privaten Bereich angestrebt werden. Anstelle von Konkurrenzdenken und Profitmaximierung werden Kooperation und die Mehrung des Gemeinwohls zum Maßstab unternehmerischen Erfolgs.

www.ecogood.org/de

Transition Theater – Marburg

Transition Theater

Transition Theater arbeitet mit partizipativen Theatermethoden aus dem “Theater der Unterdrückten” und “Theater zum Leben” zu Themen und Fragen aus dem Transition- und Postwachstumsbereich.

Transition Theater ist die Anwendung der erprobten Methoden aus dem Theater der Unterdrückten & Theater zum Leben für die Themen und Fragen der Transition- und Postwachstumsbewegungen: Ein Partizipatives Theater für eine enkeltaugliche Kultur. Weiter lesen…

Das Theaterprojekt ZEITWOHLSTAND thematisiert die Beziehungen von Zeit – Geld – Gemeinschaft in der heutigen Lebenswelt und mit Blick auf eine Postwachstumsgesellschaft und ist  2013/2014 in Kooperation mit dem Youth Future Project e.V.  entstanden.

Transition Theater wurde von Dominik Werner initiiert, der als freiberuflicher Theaterpädagoge in Marburg lebt, und versteht sich als ein Teil des weltweiten Transition Network.

Mehr dazu: www.transitiontheater.net

Die Transition Bewegung

Was ist eine Transition Town Initiative?

Alles beginnt damit, dass sich eine kleine Zahl motivierter Einzelner innerhalb eines Gemeinwesens zusammenschließt, weil sie die gleiche Sorge umtreibt:

Wie kann unsere Kommune auf die Herausforderungen und Chancen reagieren, die durch das Ölfördermaximum und den Klimawandel entstehen?

Sie bilden zunächst eine Startgruppe und wenden dann das Transition-Modell an, um einen möglichst großen Teil der Einwohner ihrer Kommune dazu zu bringen, sich an einer Energiewendeinitiative zu beteiligen.

Eine Energiewendeinitiative nach dem Transition-Modell  ist ein Gemeinwesen, dessen Bewohner gemeinsam alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um dem Ölfördermaximum und dem Klimawandel Paroli zu bieten und Antworten auf die folgende entscheidende Frage zu finden:

Wie können wir angesichts all jener Umstände, die einen Einfluss auf die Erhaltung und das Gedeihen unseres Gemeinwesens haben, unsere Widerstandsfähigkeit und lokale Autonomie bezüglich der Auswirkungen des Ölfördermaximums so hoch wie möglich machen und gleichzeitig eine drastische Reduzierung unserer Kohlendioxidemissionen erreichen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern?

Weiterlesen: Transition Initiativen

Der Gemüsegarten zum Mieten

Gemüsegarten mieten

Über die Gemüsegärten

Der einfachste Weg zum eigenen Garten – deutschlandweit
Sie lieben die Natur und sind auf der Suche nach einem neuen Hobby, wollen gemeinsam mit Freunden Spaß haben oder sich selbst mit frischem, unbelastetem Gemüse versorgen? 
Dann haben wir für Sie genau das Richtige: den meine ernte Gemüsegarten in Ihrer Nähe, von Mai bis November und auch für Leute, die noch keinen „grünen Daumen“ haben.

Ihr Feld ist schon vorbereitet – von Profis
Unsere Landwirte vor Ort übernehmen die professionelle Vorbepflanzung mit mehr als 20 Gemüsesorten. Sie hegen, pflegen, ernten und pflanzen nach Herzenslust während der Saison.

Voller Ernteerfolg – dank Rund-um-Betreuung
Die Ausrüstung wird gestellt: Dazu gehören eine Gartenhütte, eine Grundausstattung an Gartengeräten und Gießwasser. Unterstützung und Beratung erhalten Sie zudem durch unsere Landwirte während der Sprechstunde vor Ort, unseren regelmäßigen, digitalen Gärtnerbrief und unser Gärtnerwissen-Lexikon auf unserer Internetseite.

Gesund und glücklich – meine ernte lohnt sich doppelt
Ob Studenten, Singles, Freunde, junge Familien mit Kindern, Großeltern, Klein- oder Großstädter, Hobbyköche, Gourmets und Vegetarier – für jeden bieten wir eine Gartengröße an:

– als kleinen, ca. 45 qm Gemüsegarten für Singles oder Pärchen für 199,- EUR oder
– als Familien-Gemüsegarten mit 90 qm für 369,- EUR pro Saison.

Zum Angebot

Diesen Beitrag fand ich bei utopia.de/produkt-der-woche/meine-ernte/der-gemuesegarten-zum-mieten-von-meine-ernte/

Intelligent verschwenden…

Intelligent verschwenden

Eike Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher und hat sich als erster deutscher Wissenschaftler mit den LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) beschäftigt. An dieser Stelle beschreibt er, wie eine Effizienzrevolution gelingen kann, die keine Mäßigung predigt und Überfluss erlaubt.

Nach der Energiewende ist vor der Mobilitäts- und Wärmewende. Da das alles sehr kompliziert ist, sollten wir endlich damit anfangen, Dinge zu verbessern und unsere Wertschöpfung vorausschauender zu planen.

Denn ohne einen klügeren Umgang mit unseren Ressourcen und ohne intelligentere Produktionsmodelle ist die ganz Wende-Rhetorik nichts wert. Genauso dringend wie die Energiewende brauchen wir eine wirtschaftliche Effizienzrevolution. Die ist eigentlich einfach in die Tat umzusetzen, wenn selbst böse Buben wie Stahlkonzerne und das ressourcenverschleudernde Baugewerbe dabei schon jetzt erstaunliche Durchbrüche erzielen.

Zum Beitrag in der Wirtschaftswoche: http://green.wiwo.de/intelligent-verschwenden-die-effizienz-revolution-muss-her/