Erfahrungen mit „unverpackt“

Unverpackt-Läden sind in Deutschland sehr im Kommen, es soll bereits an die 40 Läden geben, die ihre Waren unverpackt anbieten, um den Verpackungsmüll zu vermeiden. Zu ihren Erfahrungen damit stellte Utopia 5 Fragen an Gründerin Milena Glimbovski von Original Unverpackt Berlin. 5-fragen-an-original-unverpackt-berlin

Tretroller im Kongo

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„Sobald das Gefährt an Geschwindigkeit zulegt, dreht sich der grüne Propeller an der Stoßstange. „Klack-Klack-Klack“. Die Antenne flattert im Fahrtwind. Alexi Bizimungu Kaduha lacht: das Klappern des Propellers, der Fahrtwind im Gesicht, die begeisterten Gesichter der Passanten – der 32-Jährige genießt es jeden Morgen, auf seinem übergroßen Tretroller quer durch Goma zur Arbeit zu fahren.

Im schwarzen Anzug, die Krawatte ordentlich gebunden steht er kerzengerade auf dem Trittbrett, eine Hand an der Lenkstange – mit der anderen winkt er den Leuten zu.

Jeder in der Millionenmetropole kennt Kaduha. Egal, wo er in Ostkongos Provinzhauptstadt anhält, sofort kommen die Menschen angelaufen. Unter einfachen Leuten ist er vielleicht sogar berühmter als der Provinzgouverneur oder der Bürgermeister. Im Stadtzentrum, inmitten des zentralen Kreisverkehrs, ragt eine gewaltige Statue empor: Kaduha und sein Holzrad in Übergröße – mit goldener Farbe angemalt. Das Wahrzeichen einer Stadt, die eigentlich von Krieg und Zerstörung geprägt ist….“

Weiterlesen im Artikel aus der taz…

Sonnenenergie: Kraft aus der Kugel

sonnenenergie

„Zum Glück hat André Brößel keine Höhenangst. Sportlich ist er auch. Beinahe täglich klettert der 47-Jährige über eine Leiter auf das Flachdach eines fünfstöckigen Wohnhauses in Barcelona. Dort, unter der Sonne der katalanischen Metropole, betreibt der deutsche Architekt sein Versuchslabor. Sonne ist wichtig für Brößels Experimente – und für die Erfindung, mit der er die Energiewende beschleunigen möchte. Auf dem Dach hängt eine mächtige Glaskugel in einem Gestell, das aussieht wie ein riesiger Freischwinger-Stuhl. Doch es ist kein Designobjekt, sondern ein Sonnenkraftwerk.

„Die Kugel ist mit Wasser gefüllt und bündelt die Strahlen der Sonne wie ein Brennglas auf einen Punkt auf der Rückseite“, erklärt Brößel….“

Weiterlesen im ganzen Artikel von National Geographic…

urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte

urgewald

„Wer das Geld gibt, trägt Verantwortung für das Geschäft“

urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte
verhindert seit 1992 mit einem ungewöhnlichen strategischen Ansatz umweltzerstörende Projekte: Wir organisieren Kampagnen gegen Investoren und Finanziers – denn hier liegt die Archillesferse vieler Vorhaben. Ohne Kredite und ohne Investoren wird schließlich kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut. Kaum eine Branche hat vergleichbare Auswirkungen auf Umwelt- und Menschenrechte, wie die Finanzwirtschaft.

Mit der Kombination von sorgfältiger Recherche, unkonventionellen Ideen und mutigem Engagement hat urgewald in vielen Fällen die Finanzierung zerstörerischer Großprojekte vereiteln können. Die Partner unserer Kampagnen sind häufig lokale NGOs, Aktivisten und „communities“ aus dem Süden, die sich gegen Vertreibung, Diskriminierung und Lebensraumzerstörung wehren. urgewald sorgt dafür, dass indische Kleinbauern, russische Umweltaktivisten, ecuadorianische Indianer und bulgarische Atomkraftgegner auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Hilft das nicht, mobilisieren wir Proteste.

Mehr zu urgewald: https://www.urgewald.org/projekt/was-wir-tun

Good News – Interview mit einem Macher

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David ist 18 Jahre alt und hat im Sommer auf Facebook die Seite „Good News“ ins Leben gerufen, um den allgegenwärtigen „Bad News“ mal etwas anderes entgegenzusetzen.

Hier geht’s zum Interview von Martin Gaedt mit dem 18-jährigen:

http://martingaedt.de/2016/08/good-news-interview-mit-einem-macher-44fragen-an-den-18jaehrigen-david/

Zur Facebook-Seite Good News: https://www.facebook.com/Good-News-151620578577023

Allen geht es besser

lokale-getreidesorten

„Wie Kleinbauern in Kenia mit dem Anbau lokaler Getreidesorten und indigener Gemüse ihre Familien gesund machen.

Wenn die drei Kinder von Mable Kagesha und Christopher Itayi mittags aus der Schule kommen, sind sie hungrig wie die Löwen. „Es fühlt sich gut an, ihnen eine so reich gedeckte Tafel bieten zu können“, sagt die 35-Jährige Mutter aus dem Dorf Budira im Westen Kenias.

Kerzengerade sitzt Mable Kagesha in ihrem geblümten Kleid am Tisch. Schüsseln mit Muß aus Kochbananen, frischen Erdnüssen, Süßkartoffeln, Bohnen, Maiskolben und verschiedenen Blattgemüsen stehen auf der gehäkelten Tischdecke. Aus einem Kanister füllt Mable Kagesha einen Brei aus Sorghum und Hirse in Becher. Gierig machen sich die Kinder über das Essen her. Schon am Morgen war der Tisch vor der Schule reich gedeckt, wie auch jetzt nach dem Nachmittagsunterricht, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. „Aber sie wachsen halt.“ Mable Kagesha lächelt
nachsichtig…“

Zum ganzen Artikel: https://www.aid.de/inhalt/allen-geht-es-besser-4662.html