Tretroller im Kongo

tshukudu

„Sobald das Gefährt an Geschwindigkeit zulegt, dreht sich der grüne Propeller an der Stoßstange. „Klack-Klack-Klack“. Die Antenne flattert im Fahrtwind. Alexi Bizimungu Kaduha lacht: das Klappern des Propellers, der Fahrtwind im Gesicht, die begeisterten Gesichter der Passanten – der 32-Jährige genießt es jeden Morgen, auf seinem übergroßen Tretroller quer durch Goma zur Arbeit zu fahren.

Im schwarzen Anzug, die Krawatte ordentlich gebunden steht er kerzengerade auf dem Trittbrett, eine Hand an der Lenkstange – mit der anderen winkt er den Leuten zu.

Jeder in der Millionenmetropole kennt Kaduha. Egal, wo er in Ostkongos Provinzhauptstadt anhält, sofort kommen die Menschen angelaufen. Unter einfachen Leuten ist er vielleicht sogar berühmter als der Provinzgouverneur oder der Bürgermeister. Im Stadtzentrum, inmitten des zentralen Kreisverkehrs, ragt eine gewaltige Statue empor: Kaduha und sein Holzrad in Übergröße – mit goldener Farbe angemalt. Das Wahrzeichen einer Stadt, die eigentlich von Krieg und Zerstörung geprägt ist….“

Weiterlesen im Artikel aus der taz…

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