Der erste Gemeinwohlladen in Berlin

Gemeinwohlladen

Zum Beitrag bei Newslichter: https://www.newslichter.de/2017/11/erster-gemeinwohl-bioladen/

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Enno Schmidt: Bedingungsloses Grundeinkommen

Grundeinkommen

„evolve: Woher kam der Impuls zur Gründung der Initiative Grundeinkommen?

Enno Schmidt: Der kam aus Gesprächen zwischen mir und Daniel Häni. Daniel ist Geschäftsführer im unternehmen mitte, dem ehemaligen Hauptsitz der Schweizerischen Volksbank mitten in Basel, jetzt mit Ateliers, Büroplätzen, Veranstaltungsräumen, Praxen und dem größten Kaffeehaus der Schweiz. Wir stellten zur beiderseitigen Überraschung fest, dass wir in den Fragen, was eigentlich ein Unternehmen ist, was Kunst heute ist, sehr übereinstimmten. Darum kam der Gedanke, etwas zusammen zu machen. Dass Menschen Geld brauchen, um tätig zu werden, das war uns beiden das Wichtigste. Nicht Bezahlung, die absorbiert, sondern ein Einkommen. Also gründeten wir die Initiative Grundeinkommen in der Schweiz. Als Künstler habe ich auch in Unternehmen gearbeitet, weil ich denke, dass die Kunst heute in den Unternehmen ist. Die Kultur wird ja dort gebildet, wo die Menschen sind und wo wir Dinge erzeugen und die geschaffene Umwelt entsteht, in der und mit der wir leben.

Für mich ist das Grundeinkommen weniger ein Mittel gegen Not und Armut, sondern ein Impuls, den Menschen die Möglichkeit zu geben ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und zwar allen. Es ist ja schlicht unproduktiv und uneffektiv, wie viel an Eigenart, Intelligenz und biografischer Besonderheit, Tiefe und Bedarfsbezogenheit vergeudet und gekappt wird durch das Dogma des bezahlten Arbeitsplatzes. Die Bezahl-Arbeit vergeudet viel Kreativität und Verantwortung. Initiative kann man sowieso nicht bezahlen. Die Wahrnehmung geht am Menschen vorbei und erkennt nur Funktionen. So ist es auch bei den Sozialleistungen, wo das Wort „sozial“ etwas Hässliches bekommt, obwohl das Soziale eigentlich etwas Wunderbares ist. Es ist eigentlich das Vertrauen ineinander….“

Weiterlesen: http://www.evolve-magazin.de/blog/enno-schmidt-bedingungsloses-grundeinkommen-als-kulturimpuls/

Nilofer Merchant – die Jane Bond

Nilofer Merchant

Aus PLAN W der Süddeutschen Zeitung vom Oktober 2016:

„Die ehemalige Apple-Managerin Nilofer Merchant kritisiert die Einfallslosigkeit im vermeintlichen Mekka der Erfinder und erklärt, wie jeder zum Innovator werden kann.

Es gehört schon eine Portion Selbstbewusstsein dazu, wenn man sich „Jane Bond of Innovation“ nennt – und das ganz ohne Ironie. Wer Nilofer Merchant auf der Bühne erlebt hat, der weiß, sie hat es. Und lernt man sie näher kennen, kann man sagen, sie hat es sich verdient. In der Ära Steve Jobs stieg sie bei Apple auf, arbeitete für mehrere IT-Unternehmen, machte sich selbstständig und verdient heute ihr Geld als Beraterin, Rednerin und Autorin. Ihr Herzensthema: Wie schafft man Innovationen?

Auf jeden Fall muss man dazu nicht Steve Jobs sein, davon ist sie überzeugt. „Es geht weniger um diese eine großartige und brillante Idee“, sagt sie, „es gibt unzählige Ideen in der Welt, aber die Frage ist: Was braucht es, um sie unter die Leute zu bringen?“ Weil jeder seine eigenen Erfahrungen und eine besondere Geschichte mitbringe, habe auch jeder eine einzigartige Perspektive, das müsse man nutzen. Aber die Umsetzung funktioniere nur im Team. „Das ist eine der großen Täuschungen aus dem Silicon Valley, diese Heldengeschichten. Tatsächlich geht es fast immer so: Jemand findet eine Idee, und dann baut man ein Team, das die Idee verwirklicht.“ Merchants wichtigster Rat: auch mal den Stillen zuhören. „Wenn jemand, dem immer zugehört wird, wirklich eine Idee hätte, mit der man eine bestimmte Aufgabe lösen kann, wäre die Aufgabe längst gelöst. Sie brauchen neue Stimmen.“

Zum ganzen Artikel: http://www.sueddeutsche.de/karriere/nilofer-merchant-im-silicon-valley-entwickeln-sie-produkte-fuer-privilegierte-1.3215002

urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte

urgewald

„Wer das Geld gibt, trägt Verantwortung für das Geschäft“

urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte
verhindert seit 1992 mit einem ungewöhnlichen strategischen Ansatz umweltzerstörende Projekte: Wir organisieren Kampagnen gegen Investoren und Finanziers – denn hier liegt die Archillesferse vieler Vorhaben. Ohne Kredite und ohne Investoren wird schließlich kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut. Kaum eine Branche hat vergleichbare Auswirkungen auf Umwelt- und Menschenrechte, wie die Finanzwirtschaft.

Mit der Kombination von sorgfältiger Recherche, unkonventionellen Ideen und mutigem Engagement hat urgewald in vielen Fällen die Finanzierung zerstörerischer Großprojekte vereiteln können. Die Partner unserer Kampagnen sind häufig lokale NGOs, Aktivisten und „communities“ aus dem Süden, die sich gegen Vertreibung, Diskriminierung und Lebensraumzerstörung wehren. urgewald sorgt dafür, dass indische Kleinbauern, russische Umweltaktivisten, ecuadorianische Indianer und bulgarische Atomkraftgegner auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Hilft das nicht, mobilisieren wir Proteste.

Mehr zu urgewald: https://www.urgewald.org/projekt/was-wir-tun

Gemeinwohl Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie

„Eine Wirtschaft zum Wohle aller!

Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird?

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Modellentwurf einer ethischen Wirtschaftsordnung, die für alle Menschen die gleichen Rechte, Freiheiten und Chancen vorsieht. Sie überwindet das Grundproblem der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung – die Verwechslung von Ziel (Gemeinwohl) und Mittel (Geld). Der neue Fokus richtet sich auf die Mehrung des Gemeinwohls anstatt auf die Mehrung des Kapitals.

Unternehmerische Energie wird über die Gemeinwohl-Bilanz auf jene Grundwerte der Gesellschaft gelenkt, die auch im privaten Bereich angestrebt werden. Anstelle von Konkurrenzdenken und Profitmaximierung werden Kooperation und die Mehrung des Gemeinwohls zum Maßstab unternehmerischen Erfolgs….“

Weiterlesen: www.ecogood.org/de

Intelligent verschwenden…

Intelligent verschwenden

„Eike Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher und hat sich als erster deutscher Wissenschaftler mit den LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) beschäftigt. An dieser Stelle beschreibt er, wie eine Effizienzrevolution gelingen kann, die keine Mäßigung predigt und Überfluss erlaubt.

Nach der Energiewende ist vor der Mobilitäts- und Wärmewende. Da das alles sehr kompliziert ist, sollten wir endlich damit anfangen, Dinge zu verbessern und unsere Wertschöpfung vorausschauender zu planen.

Denn ohne einen klügeren Umgang mit unseren Ressourcen und ohne intelligentere Produktionsmodelle ist die ganz Wende-Rhetorik nichts wert. Genauso dringend wie die Energiewende brauchen wir eine wirtschaftliche Effizienzrevolution. Die ist eigentlich einfach in die Tat umzusetzen, wenn selbst böse Buben wie Stahlkonzerne und das ressourcenverschleudernde Baugewerbe dabei schon jetzt erstaunliche Durchbrüche erzielen…“

Zum Beitrag in der Wirtschaftswoche: http://green.wiwo.de/intelligent-verschwenden-die-effizienz-revolution-muss-her/

Magdas Hotel – Wien

Magdas Hotel

„Sie werden bald merken – irgendwas ist anders hier. magdas HOTEL ist frecher, weltoffener, couragierter. Kurzum: lässig, wie man in Wien sagen würde.

Hier kommen Menschen aus aller Welt zusammen, als Gäste, Mitarbeiter oder Freunde. Genießen Sie Ihren Aufenthalt bei uns und erleben Sie Wien mit offenen Augen. Frei nach magdas: stay open-minded.

Ein eingespieltes Team. Trotz 23 Sprachen.

Von Küchenchef bis Auswanderer – in magdas HOTEL arbeiten Menschen aus 14 Nationen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten. Jeder einzelne von ihnen macht diesen Ort so einzigartig. Wenn Sie erst einmal hier waren, werden Sie wissen was wir damit meinen. Und Sie haben dann auch jede Menge zu erzählen.

Für Menschen mit Fluchthintergrund ist es in Österreich nach wie vor schwierig Arbeit zu finden. Anfängliche Unkenntnisse der deutschen Sprache, Ressentiments vieler Arbeitgeber sowie der Umstand, dass erst nach Erhalt eines positiven Asylbescheids (was oft Monate oder sogar Jahre dauern kann) die Aufnahme einer Arbeit erlaubt ist, erschweren die Integration. Wir sind überzeugt, dass gerade jene Menschen, die aus dem Ausland zuziehen, den Hotelbetrieb stärken, da sie etliche Fähigkeiten, Talente, Sprachen und kulturelle Backgrounds einbringen und damit eine besondere Positionierung am Hotelmarkt ermöglichen…“

Zur Homepage: http://www.magdas-hotel.at/hotel/

Auf diesen Beitrag wurde ich aufmerksam durch: http://www.futurzwei.org/#745-magdas-hotel

Die Regionalwert AG Freiburg

Regionalwert AG

„Die Regionalwert AG will zu unternehmerischem ökologischem Handeln mit regionalem Bezug anregen, zu einem pluralen Wirtschaftsverständnis in lokaler Überschaubarkeit. Die Zielmarke ist die wirtschaftlich profitable Ernährungssouveränität der Bevölkerung in überschaubaren regionalen Wirtschaftsräumen.

– Praktisch stellt sie mittels Kapitalwirtschaft systematisch die Verbindung zwischen Stadt und Land, Produzenten und Konsumenten, Bauern und Nichtbauern her. Ihr Unternehmensgegenstand ist eine Art New Local Deal, d.h. ein lokales Abkommen.
– Wirtschaftlich gesprochen will sie als funktionales Intermediärorgan die Betriebswirtschaft mit der Volkswirtschaft, die Finanzwirtschaft mit der Realwirtschaft auf dem Gebiet der lokalen ökologischen Lebensmittelversorgung verknüpfen und einen mehrdimensionalen Profit erwirtschaften.
– Regionalpolitisch übernimmt sie durch konkrete Kapitalbeteiligungen an Betrieben in ländlichen Gebieten eine Steuerungsfunktion in der Regionalentwicklung.
– Arbeitstechnisch leistet sie vielfältige Aufbau- und Entwicklungsarbeit in der Vernetzung und Betreuung in der Vorgründungs- und Start-up Phase von regionalwirtschaftlichen Betrieben. Sie ist Anlaufstelle für Hofsuchende und Hofabgebende.  Die außerfamiliäre Hofnachfolge zu finanzieren ist einer ihrer Hauptgeschäftszwecke.
–  Gesellschaftlich will sie die Menschen, die für die Bereitstellung der Lebensmittel arbeiten und das Lebensumfeld kultivieren, wieder stärker in den Vordergrund treten lassen und ihnen Gesicht und Würde zurückgeben, die sie hinter dem Vorhang des anonymen Wettbewerbs verloren haben.

Die Regionalwert AG ist ein Angebot für diejenigen, die aktiv werden und Verantwortung übernehmen wollen für ihre Region in der sie leben und für ihr tägliches Essen, sei es als Unternehmer oder als Aktionär…“

Zur Homepage: http://www.regionalwert-ag.de/detail/unsere-ziele/

Die besten Sharing-Ideen

Sharing Ideen

„Überall entstehen neue Geschäftsmodelle und möglicherweise eine alternative Konsumkultur – aus nachhaltigen und aus ökonomischen Motiven. In einer Zeit, in der vieles zum Spottpreis zu haben ist, die Kleiderschränke überquellen, weltweit Milliarden Tonnen von Lebensmittel im Müll landen und der Klimawandel den Horizont verdunkelt, möchten immer mehr Menschen dem umwelt- und menschenfeindlichen Konsumzwang des Systems etwas entgegensetzen. Die Lösung lautet: KoKonsumieren, also das gemeinschaftliche Teilen, Tauschen, Mieten und Schenken von materiellen und immateriellen Ressourcen.

Eine zentrale Rolle in der Sharing Economy spielt dabei das Internet, denn nur dank der sozialen Plattformen und dank Social Media ist es möglich, das Teilen, Schenken, Tauschen sowie den Austausch darüber zu organisieren – und das auf internationaler Ebene. Dies hat eine radikale Ausweitung der Nachbarschaftshilfe zur Folge, denn die Sharing Community organisiert Nachbarschaftshilfe bundesweit – weltweit.

Die besten Sharing Ideen – mit euch und für euch

Auf dieser Seite sammeln wir die besten Modelle, Projekte und Unternehmen der Sharing Economy. Um die Liste aktuell zu halten, laden wir euch – unsere Leser – ausdrücklich ein, euer Wissen zu „sharen“: Informiert uns, wenn ihr ein gutes und auch gut funktionierendes Sharing-Projekt kennt, das hier noch nicht aufgeführt ist oder wenn die hier aufgeführten Links nicht mehr funktionieren. Teilt euer Wissen entweder als Kommentar unter diesem Artikel oder schickt uns eine E-Mail an online@sein.de mit dem Betreff „Sharing“.“

Zum ganzen Artikel aus der SEIN: https://www.sein.de/die-besten-sharing-ideen/

Generation „De“ – Zeitalter des Loslassens

Generation De

„Japan hat Erfolg und Grenzen des materiellen Wachstums besonders drastisch erlebt. Eine konstruktive Konsequenz dieser Erfahrung ist die Generation „De“. Christine Ax im Gespräch mit Junko Edahiro.

Christine Ax: Junko, du sprichst und schreibst neuerdings über eine Generation „De“. Was meinst du damit?

Junko Edahiro: Wir beobachten seit längerem eine Entwicklung in der japanischen Gesellschaft, die ich mit drei Begriffen charakterisiere, die mit «De-» beginnen: De-ownership, De-materialization, De-monetization. Darum spreche ich vom Zeitalter des «De-». Die Silbe «De» hat mit Loslassen zu tun. Das erste «De» betrifft den Besitz. Der Trend geht vom Besitzen zum Teilen. Japanische Autohändler versuchen verzweifelt, jungen Leuten Autos zu verkaufen, aber diese entscheiden sich immer öfter dafür, ein Auto zu teilen. Ein Auto zu besitzen ist uncool.“

Zum ganzen Artikel bei Newslichter: http://www.newslichter.de/2015/02/generation-de-zeitalter-des-loslassens/

Wohnwagon – Shop & Plattform für ein selbstbestimmtes Leben

Wohnwagon

„Große Visionen bringt man nur gemeinsam in die Welt.

Wenn man Wohnen von Grund auf neu denkt, braucht es vor allem ein Team mit gutem Vorstellungsvermögen und der festen Überzeugung: „Das machen wir!“.

Bei uns findest du alles, was du für ein autarkes Leben brauchst. Neben Produkten, von denen wir überzeugt sind wie Bio-Toiletten, Wasserfiltern und  gehört für uns auch Information dazu. Darum entwickeln wir unseren Autarkie-Shop Schritt für Schritt zu einem Service- und Infoportal.

Autarkie wird immer interessanter; während die Strompreise steigen, wächst auch der Wunsch nach Unabhängigkeit. Eine eigene Photovoltaik-Anlage, Wasserkreisläufe mit Regenwasser und Pflanzenkläranlage – alles ist möglich. Wir bieten dir in unserem Autarkieblog Hintergrundstorys, Produkttests und Tutorials und zeigen, was machbar ist.“

Zur Homepage: http://autarkieshop.wohnwagon.at/

Die GLS-Bank betreibt Crowdfunding

GLS Crowdfunding

Auch die GLS-Bank ermöglicht Crowdfunding, um Projekte zu unterstützen:

„Die Idee

Crowdfunding – der Weg zum Ziel

Crowdfunding – Back to the roots
1961 wurde die jetzige GLS Treuhand gegründet, um gemeinsam Projekte finanzieren zu können, die von Einzelnen nicht zu stemmen wären. Mit dieser Crowdfunding Plattform kehren wir zu unseren Wurzeln zurück, denn Crowdfunding heißt nichts anderes, als mit vielen Anderen die Finanzierung für Projekte sicherzustellen, die sonst nicht umgesetzt werden könnten.

Gemeinsam gute Ideen verwirklichen
Viele Menschen haben gute Ideen, wie sie das Leben für sich und andere noch besser gestalten können. Was oft fehlt, sind die nötigen finanziellen Mittel, um diese Pläne zu verwirklichen. Doch unsere Erfahrung zeigt: Wenn sich Unterstützer/innen zusammenschließen, um eine gute Idee gemeinsam umzusetzen, dann wird möglich, was vorher utopisch schien. Unsere Crowdfundingplattform bietet die Möglichkeit, Projekte vorzustellen und Menschen zu finden, die bei der Umsetzung dieses Projekt helfen wollen.

Mitmachen ist ganz leicht
Gemeinnützige Projekte haben viele Formen und brauchen z.B. Geld für Musikinstrumente in einer Schule, den Aufbau eines Schulungszentrums in Kenia, einen Segeltörn für psychisch Erkrankte oder, oder, oder. Wann immer Sie ein Projekt für einen Verein oder eine gemeinnützige Einrichtung realisieren möchten, können Sie hier finanzielle Unterstützung suchen und finden. Einfach registrieren und los geht’s.

Zwei Phasen, ein Ziel: Projekte realisieren
Jedes Crowdfunding-Projekt durchläuft zwei Phasen. Zunächst kommt es darauf an, möglichst viele Fans zu gewinnen, die dem Projekt ihre Stimme geben. Ist die nötige Anzahl von Befürwortern gefunden, startet die Finanzierungsphase, in der Geld für das Projekt gesammelt wird. Dabei gibt einfach jeder so viel, wie er möchte. Nach einem definierten Zeitraum wird geschaut, ob genügend Geld für die Realisierung des Projekts gesammelt wurde. Wenn ja, können die Initiator/innen durchstarten und die Unterstützer/innen erhalten gegebenenfalls am Ende ein kleines Dankeschön. Falls die notwendige Summe nicht erreicht wurde, bekommen die Förderer/innen ihr Geld zurück.“

Zur Homepage: https://www.gemeinschaftscrowd.de/

Leben ohne Geld

Leben ohne GeldWie ein junger Mensch durch einen Geldstreik zur Transformation der Gesellschaft beiträgt

Autor: Raphael Fellmer

„Raphael Fellmer möchte mit seinem geldfreien Leben und der Gründung zahlreicher sharing-Projekte ein Beispiel für ein gesellschaftliches Modell setzen, das auf der intrinsischen Motivation des Menschen beruht, Gutes zu tun und zum Wohle aller zu handeln. Ein achtsamer Umgang mit den Ressourcen der Erde, ihren Lebewesen, Nahrungsmitteln und Gebrauchsgütern sind ebenso Grundpfeiler wie die Förderung der individuellen Talente, die in jedem Menschen schlummern, aber oft durch finanziellen Druck nicht entfaltet werden können…“

Zum ganzen Artikel in der Tattva Viveka – kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden!

Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell

Naomi Klein„Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell“: Naomi Klein über Klimachaos, die Grenzen des Wachstums und eine neue globale Bewegung

Wenn wir den derzeitigen Wachstumspfad fortsetzen, wird sich laut Weltbank und Internationaler Energieagentur die Erdatmosphäre bis 2100 um vier bis sechs Grad erwärmen. Was wir angesichts des sich abzeichnenden Klimachoas brauchen, so Naomi Klein, sei ein neues Wirtschaftsmodell. Die deutsche Energiewende etwa drohe an den Zugeständnissen der Regierung Merkel an die Kohle- und Autolobby zu scheitern. Nur eine globale Bewegung, die sowohl Alternativen von Grund auf entwickelt als auch entschlossenen Widerstand gegen die fossilen Industrien leistet, könne den notwendigen Wandel herbeiführen.

Zum ganzen Beitrag mit Naomi Klein bei Kontext-TV