Nachhaltig leben in aller Welt


The Gravity Light Project

Gravity Light

Eine tolle Idee aus Afrika: Licht, das durch die Schwerkraft erzeugt wird:

„Over 1.2 billion people globally have no access to electricity and millions more have an unreliable supply. Instead they use dangerous, polluting and expensive kerosene lamps for light.

Combining kinetic and potential energy, GravityLight works by connecting an elevated weight — filled with rocks or sand — to a pulley system that slowly powers a generator as the weight falls to the ground….“

Weiterlesen..: https://gravitylight.org/


Das Pacific Garbage Screening

Pacific Garbage System

„Eine deutsche Architektin hat eine Anlage entwickelt, welche die Meere von Müll befreien könnte: Die schwimmende Plattform soll Plastik ganz einfach aus dem Wasser filtern.

Es sieht aus wie ein riesiger Kamm und könnte unsere Ozeane retten: das „Pacific Garbage Screening“ (PGS). Noch ist die Anlage in der Entwicklungsphase, doch die Idee ist vielversprechend. Das PGS ist eine riesige schwimmende Plattform, die durch ihre spezielle Bauweise Plastikmüll aus dem Meer filtern soll. So könnten die Meere gereinigt und tausende Meereslebewesen gerettet werden. Denn für Fische, Meeressäuger und Vögel stellt Plastikmüll eine große Gefahr dar: Sie verheddern sich darin, fressen ihn versehentlich und sterben daran…“

Weiterlesen…: https://utopia.de/pacific-garbage-screening-plastikmuell-meere-50232/


Smartflower – eine schlaue Solar-Lösung

Diese große Solar-Blume richtet sich nach der Sonne aus, dadurch gibt es 40% mehr Effizienz – und man kann sie im Garten aufstellen. Hoffentlich kommt das Produkt bald nach Deutschland:

smartflower


Tretroller im Kongo

tshukudu

Sobald das Gefährt an Geschwindigkeit zulegt, dreht sich der grüne Propeller an der Stoßstange. „Klack-Klack-Klack“. Die Antenne flattert im Fahrtwind. Alexi Bizimungu Kaduha lacht: das Klappern des Propellers, der Fahrtwind im Gesicht, die begeisterten Gesichter der Passanten – der 32-Jährige genießt es jeden Morgen, auf seinem übergroßen Tretroller quer durch Goma zur Arbeit zu fahren.

Im schwarzen Anzug, die Krawatte ordentlich gebunden steht er kerzengerade auf dem Trittbrett, eine Hand an der Lenkstange – mit der anderen winkt er den Leuten zu.

Jeder in der Millionenmetropole kennt Kaduha. Egal, wo er in Ostkongos Provinzhauptstadt anhält, sofort kommen die Menschen angelaufen. Unter einfachen Leuten ist er vielleicht sogar berühmter als der Provinzgouverneur oder der Bürgermeister. Im Stadtzentrum, inmitten des zentralen Kreisverkehrs, ragt eine gewaltige Statue empor: Kaduha und sein Holzrad in Übergröße – mit goldener Farbe angemalt. Das Wahrzeichen einer Stadt, die eigentlich von Krieg und Zerstörung geprägt ist.

Weiterlesen im Artikel aus der taz…


Allen geht es besser

lokale-getreidesorten

Wie Kleinbauern in Kenia mit dem Anbau lokaler Getreidesorten und indigener Gemüse ihre Familien gesund machen.

Wenn die drei Kinder von Mable Kagesha und Christopher Itayi mittags aus der Schule kommen, sind sie hungrig wie die Löwen. „Es fühlt sich gut an, ihnen eine so reich gedeckte Tafel bieten zu können“, sagt die 35-Jährige Mutter aus dem Dorf Budira im Westen Kenias.

Kerzengerade sitzt Mable Kagesha in ihrem geblümten Kleid am Tisch. Schüsseln mit Muß aus Kochbananen, frischen Erdnüssen, Süßkartoffeln, Bohnen, Maiskolben und verschiedenen Blattgemüsen stehen auf der gehäkelten Tischdecke. Aus einem Kanister füllt Mable Kagesha einen Brei aus Sorghum und Hirse in Becher. Gierig machen sich die Kinder über das Essen her. Schon am Morgen war der Tisch vor der Schule reich gedeckt, wie auch jetzt nach dem Nachmittagsunterricht, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. „Aber sie wachsen halt.“ Mable Kagesha lächelt
nachsichtig.

Zum ganzen Artikel: https://www.aid.de/inhalt/allen-geht-es-besser-4662.html


Der Herr der Bäume

Mit 17 fing Jadav Payeng an, Bäume auf einer Sandbank zu pflanzen. 30 Jahre später ist aus Payengs Initiative ein 1200 Hektar großer Urwald gewachsen. Eine Geschichte von Leidenschaft und Durchsetzungskraft, die zeigt, wie ein Einzelner die Umgebung verändern kann:


Urwaldkaffee

Urwaldkaffee

„Oliver Driver über die URWALDKAFFEE GmbH

Mit Urwaldkaffee habe ich es mir zum Ziel gesetzt, herausragende Kaffees von indigenen Völkern zu entdecken und gemeinsam mit den Kaffeebauern beste Qualität zu liefern, um so für die jeweilige Kultur wichtige Ziele zu erreichen. Es geht nicht darum, einen weiteren guten Kaffee zu verkaufen, unser Ziel ist es, den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt in Partnerschaft mit den Erzeugern zu produzieren.

Kalashe – der Vater der Bäume und des Waldes

Es gibt nur vier heilige Pflanzen bei den kolumbianischen Kogi-Indianern. Den großen Brüdern selbst hat Kalashe die Koka-Pflanze geschenkt, die sie ehren und zeremoniell verwenden. Nur der kleine Bruder konnte die Idee haben, sie für Kokain zu missbrauchen. Koka steht für das weibliche Element, für die Verbindung zur Urmutter. Die zweite heilige Pflanze ist der Kaffee, den Kalashe für die kleinen Brüder (uns) der Erde geschenkt hat. Der in Harmonie mit der Natur wachsende Kaffee bringt uns die notwendige Wachheit um achtsam mit der Erde umzugehen, Kaffee soll die Gedanken des kleinen Bruders ordnen und heilen. Jede Bohne soll zu uns sprechen und uns erinnern. Die Botschaft der Kogi ist eindringlich: Wacht endlich auf und erkennt, dass Ihr so nicht weiter machen könnt! Helft uns! Lasst uns gemeinsam die Erde retten. Dass der Kaffee ganz nebenbei auch hervorragend schmeckt, bestätigen unsere Kunden und immer mehr Kleinröster, die sich dem Projekt angeschlossen haben.“

Zur Homepage: http://www.urwaldkaffee.de/


 

Der Junge, der auszog, um Bäume zu pflanzen

Bäume pflanzenAngefangen hat alles mit einem Schulreferat – heute ist Plant-for-the-Planet eine globale Bewegung mit einem großen Ziel: auf der ganzen Welt Bäume pflanzen, um die Klimakrise zu bekämpfen. Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet wurde 2007 vom 9-jährigen Felix Finkbeiner gegründet.

Inspiriert von Wangari Maathai, die in Afrika in 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt hat, formulierte Felix seine Vision:
 Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Und so auf eigene Faust einen CO2-Ausgleich schaffen, während die Erwachsenen nur darüber reden. Denn jeder gepflanzte Baum entzieht der Atmosphäre pro Jahr ca. 10 kg CO2.

Der erste Baum wurde gepflanzt und Klaus Töpfer, ehemals Bundesumweltminister und Vorsitzender des United Nations Environment Programme (UNEP), wurde Schirmherr.
Felix verspricht der UNEP, dass die Kinder in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. In den darauffolgenden Jahren entwickelt sich Plant-for-the-Planet zu einer weltweiten Bewegung.
Nach nur 3 Jahren pflanzen die Kinder in Deutschland den millionsten Baum.
Und das tun sie gemeinsam mit den Umweltministern aus Deutschland, Dänemark, Kanada, Mexiko und der Türkei. Die Kinder überzeugen die Umweltpolitiker, wie wichtig ein Weltvertrag basierend auf Klimagerechtigkeit für ihre Zukunft ist.
Außerdem wird die Plant-for-the-Planet Foundation ins Leben gerufen.

Heute sind über 100.000 Kinder weltweit für Plant-for-the-Planet aktiv. 30.000 von ihnen sind Botschafter für Klimagerechtigkeit. Das sind Kinder von 9-12 Jahren, die ihr Wissen auf den Akademien an andere weitergeben und sie ebenfalls zu Botschaftern ausbilden. So erreicht Plant-for-the-Planet möglichst viele Kinder und motiviert sie, für ihre Zukunft aktiv zu werden.

http://www.plant-for-the-planet.org/de/startseite


 

El Hierro ist Selbstversorgerin

El HierroEnergiegewinnung auf Kanaren-Insel

Ein Pumpspeicherkraftwerk versorgt die ganze Insel mit erneuerbarer Energie und Wasser. Damit ist El Hierro eine Öko-Attraktion – und globales Vorbild.

„Die kleinste der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln weist seit Kurzem die größte ökologische Attraktion auf. Am 27. Juni ist auf El Hierro vor der Küste Afrikas das Pumpspeicherkraftwerk „Gorona del Viento“ in Betrieb gegangen, das auf global einmalige Weise Windstrom und Trinkwasser gleichzeitig produziert und damit die Insel zur Energie-Selbstversorgerin macht. Ein Modell, das für die weltweit 600 Millionen auf Inseln lebenden Menschen interessant sein dürfte, die bislang per Tankschiff und Dieselgeneratoren mit Fossilenergie versorgt werden.“

Zum ganzen Artikel in der TAZ vom 17.8.2014


Bunker Roy: Lernen von einer Barfuß-Bewegung

Bunker RoyIn der Doku „Schluss mit schnell“ wird auch Bunker Roy zitiert. Hier erklärt er seine Vision:

„In Rajasthan, Indien, schult eine aussergewöhliche Schule Frauen und Männer auf dem Land – viele von ihnen Analphabeten – zu Solaringenieuren, Handwerkern, Zahnärzten und Ärzten in ihren eigenen Dörfern. Die Schule heisst Barefoot College [„Barfuss Schule“] und ihr Gründer, Bunker Roy, erklärt wie das funktioniert.“

www.ted.com/talks/bunker_roy

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