Neues Wirtschaften in Deutschland


Grundeinkommen Oldenburg

Grundeinkommen OL

„Bei den Oldenburger Zukunftstagen 2014 hat sich die Initiative Grundeinkommen Oldenburg gegründet.

In der Regel treffen wir uns am letzten Dienstag im Monat im Gemeindehaus der Sophienkirche, Ulmenstr. 29 in Oldenburg.

Neueinsteiger_innen sind immer herzlich willkommen!

Unsere Initiative versteht sich als überkirchlich und überparteilich.“

Zur Homepage der Oldenburger Grundeinkommen Gruppe: https://grundeinkommenoldenburg.wordpress.com/


Freiheit ist kapitalistischer Mainstream

Freiheit

„SZ-Magazin: Die Konjunktur in Deutschland ist gut. Es scheint, als ginge trotzdem die Angst vor dem Abstieg um. Stimmt das?
Cornelia Koppetsch: Viele Menschen hier befinden sich in ungesicherten Arbeitsverhältnissen. Sie haben wenig Halt in der Gegenwart und das Gefühl, ihr eigenes Leben nicht planen zu können. Das aber ist die Voraussetzung für ein funktionierendes kapitalistisches System: dass die Beschäftigten ein Minimum an Zukunftssicherheit im Leben haben.

Das hieße, wenn jeder Mensch sich in diesem Zustand befände, wäre der Kapitalismus am Ende?
Theoretisch schon. Wenn größere Bevölkerungskreise die Kontrolle über ihr Leben verlieren, wie dies in Entwicklungsländern der Fall ist, ziehen sie sich oft in gegenwartsbezogene Lebensformen zurück. Sie kümmern sich nicht mehr um die Zukunft, sie bringen sich auch in der Arbeit nicht mehr ein. Es ist eine offene Frage, wie sich dies in Deutschland entwickelt. Hier leben etwa 25 Prozent in gefährdeten Lagen, zehn Prozent in verfestigter Armut. Das ist eine Menge. Da kann man sich schon fragen: Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn vielen ihrer Mitglieder eine Existenz im Rahmen der herrschenden Ordnung verwehrt wird?“

Zum ganzen Interview im SZ-Magazin: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43404/Freiheit-ist-kapitalistischer-Mainstream


Der BurgdorfLaden in Ovelgönne

Burgdorf Laden

„Die „Werk- und Lebensgemeinschaft Ovelgönner Mühle“ (heute gemeinnützige Stiftung) hat sich Ende der 80er Jahre im Burgdorf Ovelgönne angesiedelt, um für Menschen mit Behinderung ein integratives Wohn- und Arbeitsumfeld zu bieten. Hauptgrund für die Ortswahl war die damals noch hervorragende Infrastruktur für unsere Bewohner mit Behinderung.

Nach Apotheke, Drogerie und Schlachter schließt in Kürze der einzige Lebensmittelladen und zum Jahresende die Sparkasse. Menschen ohne Auto können sich nicht mehr selbst versorgen. Diese Situation sehen wir nicht als unabwendbar, sondern begreifen sie vielmehr als Chance einer Neuorganisation der dörflichen Nahversorgung.

Mit der Eröffnung des BurgdorfLaden am 26.01.2017 ist ein Dorfmittelpunkt entstanden, der sein Angebot mit den Bedürfnissen der Dorfbewohner entsprechend weiterentwickelt. Neben einem Lebensmittelmarkt mit Bargeldversorgung über die Ladenkasse gibt es einen Beratungsraum für Bankgeschäfte, einen Hol- und Bringdienst , eine Poststation, Toto-Lotto-Annahmestelle, entsprechende Warenangebote für Bürger mit Migrationshintergrund, Nachbarschaftskommunikation (Sitzecke, „Litfasssäule“), Hilfe im Umgang mit Internet (z.B.Onlinehandel).“

Zur Homepage: http://www.ovelgoenner-muehle.de/index.php/burg-dorfladen


Altkleiderspenden für soziale Projekte

Altkleider fair

„Der Dachverband FairWertung ist der Zusammenschluss gemeinnütziger Altkleidersammler in Deutschland.

Der Dachverband selbst sammelt und verwertet dabei keine Gebrauchttextilien. Vielmehr hat FairWertung einen verbindlichen Verhaltenskodex für gemeinnützige Kleidersammlungen entwickelt und umgesetzt.“

Zur Webseite: http://www.fairwertung.de/index.html


Der Gemeinwohlladen in Berlin

Gemeinwohlladen

Zum Beitrag bei Newslichter: https://www.newslichter.de/2017/11/erster-gemeinwohl-bioladen/


Pioniere gesucht – Ashoka

Ashoka

„Ashoka findet und fördert weltweit die Gründungspersönlichkeiten hinter neuen sozialen Organisationen, Unternehmen und Bewegungen – und gibt ihnen eine Identität als Sozialunternehmer (Social Entrepreneurs): als Unternehmer zum Wohle Aller, auf Augenhöhe mit anderen Unternehmern und eingebettet in ein Netzwerk von Unterstützern und Partnern.

Das Ashoka-Netzwerk besteht neben diesen sogenannten Ashoka Fellows aus weiteren Gruppen von Menschen, die in ihren Umfeldern den Status Quo herausfordern und neue Ideen umsetzen – darunter die Mitglieder unseres Support Netzwerks, Partner, Jugendliche, Schulen und viele mehr.

Eines haben alle Personen und Innovationen in unserem Netzwerk gemeinsam: Sie ermutigen immer mehr Menschen und befähigen sie, sich selbst für neue Lösungen zuständig zu machen statt sie von Anderen zu fordern. So entsteht nach und nach eine Welt, in der „jeder ein Changemaker“ sein kann.

Ashoka arbeitet gemeinnützig, ohne öffentliche Gelder, spendenfinanziert und eng mit ausgesuchten Partnern zusammen. Mit uns zu arbeiten, bedeutet, sich auf eine neue Sicht einzulassen und gemeinsam zu unternehmen.“

Zur Ashoka Homepage: http://www.germany.ashoka.org/


Kurz erklärt: Bedingungsloses Grundeinkommen


urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte

urgewald

„Wer das Geld gibt, trägt Verantwortung für das Geschäft“

urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte
verhindert seit 1992 mit einem ungewöhnlichen strategischen Ansatz umweltzerstörende Projekte: Wir organisieren Kampagnen gegen Investoren und Finanziers – denn hier liegt die Archillesferse vieler Vorhaben. Ohne Kredite und ohne Investoren wird schließlich kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut. Kaum eine Branche hat vergleichbare Auswirkungen auf Umwelt- und Menschenrechte, wie die Finanzwirtschaft.

Mit der Kombination von sorgfältiger Recherche, unkonventionellen Ideen und mutigem Engagement hat urgewald in vielen Fällen die Finanzierung zerstörerischer Großprojekte vereiteln können. Die Partner unserer Kampagnen sind häufig lokale NGOs, Aktivisten und „communities“ aus dem Süden, die sich gegen Vertreibung, Diskriminierung und Lebensraumzerstörung wehren. urgewald sorgt dafür, dass indische Kleinbauern, russische Umweltaktivisten, ecuadorianische Indianer und bulgarische Atomkraftgegner auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Hilft das nicht, mobilisieren wir Proteste.

Mehr zu urgewald: https://www.urgewald.org/projekt/was-wir-tun


Intelligent verschwenden, statt verzichten

Intelligent verschwenden

Eike Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher und hat sich als erster deutscher Wissenschaftler mit den LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) beschäftigt. An dieser Stelle beschreibt er, wie eine Effizienzrevolution gelingen kann, die keine Mäßigung predigt und Überfluss erlaubt.

Nach der Energiewende ist vor der Mobilitäts- und Wärmewende. Da das alles sehr kompliziert ist, sollten wir endlich damit anfangen, Dinge zu verbessern und unsere Wertschöpfung vorausschauender zu planen.

Denn ohne einen klügeren Umgang mit unseren Ressourcen und ohne intelligentere Produktionsmodelle ist die ganz Wende-Rhetorik nichts wert. Genauso dringend wie die Energiewende brauchen wir eine wirtschaftliche Effizienzrevolution. Die ist eigentlich einfach in die Tat umzusetzen, wenn selbst böse Buben wie Stahlkonzerne und das ressourcenverschleudernde Baugewerbe dabei schon jetzt erstaunliche Durchbrüche erzielen.

Zum Beitrag in der Wirtschaftswoche: http://green.wiwo.de/intelligent-verschwenden-die-effizienz-revolution-muss-her/


Die Regionalwert AG Freiburg

Regionalwert AG

Die Regionalwert AG will zu unternehmerischem ökologischem Handeln mit regionalem Bezug anregen, zu einem pluralen Wirtschaftsverständnis in lokaler Überschaubarkeit. Die Zielmarke ist die wirtschaftlich profitable Ernährungssouveränität der Bevölkerung in überschaubaren regionalen Wirtschaftsräumen.

– Praktisch stellt sie mittels Kapitalwirtschaft systematisch die Verbindung zwischen Stadt und Land, Produzenten und Konsumenten, Bauern und Nichtbauern her. Ihr Unternehmensgegenstand ist eine Art New Local Deal, d.h. ein lokales Abkommen.
– Wirtschaftlich gesprochen will sie als funktionales Intermediärorgan die Betriebswirtschaft mit der Volkswirtschaft, die Finanzwirtschaft mit der Realwirtschaft auf dem Gebiet der lokalen ökologischen Lebensmittelversorgung verknüpfen und einen mehrdimensionalen Profit erwirtschaften.
– Regionalpolitisch übernimmt sie durch konkrete Kapitalbeteiligungen an Betrieben in ländlichen Gebieten eine Steuerungsfunktion in der Regionalentwicklung.
– Arbeitstechnisch leistet sie vielfältige Aufbau- und Entwicklungsarbeit in der Vernetzung und Betreuung in der Vorgründungs- und Start-up Phase von regionalwirtschaftlichen Betrieben. Sie ist Anlaufstelle für Hofsuchende und Hofabgebende.  Die außerfamiliäre Hofnachfolge zu finanzieren ist einer ihrer Hauptgeschäftszwecke.
–  Gesellschaftlich will sie die Menschen, die für die Bereitstellung der Lebensmittel arbeiten und das Lebensumfeld kultivieren, wieder stärker in den Vordergrund treten lassen und ihnen Gesicht und Würde zurückgeben, die sie hinter dem Vorhang des anonymen Wettbewerbs verloren haben.

Die Regionalwert AG ist ein Angebot für diejenigen, die aktiv werden und Verantwortung übernehmen wollen für ihre Region in der sie leben und für ihr tägliches Essen, sei es als Unternehmer oder als Aktionär.

Zur Homepage: http://www.regionalwert-ag.de/detail/unsere-ziele/


Die besten Sharing-Ideen

Sharing Ideen

„Überall entstehen neue Geschäftsmodelle und möglicherweise eine alternative Konsumkultur – aus nachhaltigen und aus ökonomischen Motiven. In einer Zeit, in der vieles zum Spottpreis zu haben ist, die Kleiderschränke überquellen, weltweit Milliarden Tonnen von Lebensmittel im Müll landen und der Klimawandel den Horizont verdunkelt, möchten immer mehr Menschen dem umwelt- und menschenfeindlichen Konsumzwang des Systems etwas entgegensetzen. Die Lösung lautet: KoKonsumieren, also das gemeinschaftliche Teilen, Tauschen, Mieten und Schenken von materiellen und immateriellen Ressourcen.

Eine zentrale Rolle in der Sharing Economy spielt dabei das Internet, denn nur dank der sozialen Plattformen und dank Social Media ist es möglich, das Teilen, Schenken, Tauschen sowie den Austausch darüber zu organisieren – und das auf internationaler Ebene. Dies hat eine radikale Ausweitung der Nachbarschaftshilfe zur Folge, denn die Sharing Community organisiert Nachbarschaftshilfe bundesweit – weltweit.

Die besten Sharing Ideen – mit euch und für euch

Auf dieser Seite sammeln wir die besten Modelle, Projekte und Unternehmen der Sharing Economy. Um die Liste aktuell zu halten, laden wir euch – unsere Leser – ausdrücklich ein, euer Wissen zu „sharen“: Informiert uns, wenn ihr ein gutes und auch gut funktionierendes Sharing-Projekt kennt, das hier noch nicht aufgeführt ist oder wenn die hier aufgeführten Links nicht mehr funktionieren. Teilt euer Wissen entweder als Kommentar unter diesem Artikel oder schickt uns eine E-Mail an online@sein.de mit dem Betreff „Sharing“.“

Zum ganzen Artikel aus der SEIN: https://www.sein.de/die-besten-sharing-ideen/


 

Die GLS-Bank betreibt Crowdfunding

GLS Crowdfunding

Auch die GLS-Bank ermöglicht Crowdfunding, um Projekte zu unterstützen:

“Die Idee

Crowdfunding – der Weg zum Ziel

Crowdfunding – Back to the roots
1961 wurde die jetzige GLS Treuhand gegründet, um gemeinsam Projekte finanzieren zu können, die von Einzelnen nicht zu stemmen wären. Mit dieser Crowdfunding Plattform kehren wir zu unseren Wurzeln zurück, denn Crowdfunding heißt nichts anderes, als mit vielen Anderen die Finanzierung für Projekte sicherzustellen, die sonst nicht umgesetzt werden könnten.

Gemeinsam gute Ideen verwirklichen
Viele Menschen haben gute Ideen, wie sie das Leben für sich und andere noch besser gestalten können. Was oft fehlt, sind die nötigen finanziellen Mittel, um diese Pläne zu verwirklichen. Doch unsere Erfahrung zeigt: Wenn sich Unterstützer/innen zusammenschließen, um eine gute Idee gemeinsam umzusetzen, dann wird möglich, was vorher utopisch schien. Unsere Crowdfundingplattform bietet die Möglichkeit, Projekte vorzustellen und Menschen zu finden, die bei der Umsetzung dieses Projekt helfen wollen.

Mitmachen ist ganz leicht
Gemeinnützige Projekte haben viele Formen und brauchen z.B. Geld für Musikinstrumente in einer Schule, den Aufbau eines Schulungszentrums in Kenia, einen Segeltörn für psychisch Erkrankte oder, oder, oder. Wann immer Sie ein Projekt für einen Verein oder eine gemeinnützige Einrichtung realisieren möchten, können Sie hier finanzielle Unterstützung suchen und finden. Einfach registrieren und los geht’s.

Zwei Phasen, ein Ziel: Projekte realisieren
Jedes Crowdfunding-Projekt durchläuft zwei Phasen. Zunächst kommt es darauf an, möglichst viele Fans zu gewinnen, die dem Projekt ihre Stimme geben. Ist die nötige Anzahl von Befürwortern gefunden, startet die Finanzierungsphase, in der Geld für das Projekt gesammelt wird. Dabei gibt einfach jeder so viel, wie er möchte. Nach einem definierten Zeitraum wird geschaut, ob genügend Geld für die Realisierung des Projekts gesammelt wurde. Wenn ja, können die Initiator/innen durchstarten und die Unterstützer/innen erhalten gegebenenfalls am Ende ein kleines Dankeschön. Falls die notwendige Summe nicht erreicht wurde, bekommen die Förderer/innen ihr Geld zurück.”

Zur Homepage: https://www.gemeinschaftscrowd.de/

 


 

Leben ohne Geld

Leben ohne Geld

 

Zum ganzen Artikel in der Tattva Viveka – kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden!


Sharing EconomyWer teilt, hat es doppelt schön!

Abnehmer, Mitnutzer, Mitstreiter gesucht? Kollaborativer, kurz Ko-Konsum heißt die neue Zauberformel, die drögen Alleinbesitz in gemeinschaftliches Nutzerglück verwandelt.

Mal ein Kanu leihen, eine Bohrmaschine oder vielleicht eine sündhaft teure Designerhandtasche? 10 Kilo Apfelquitten verschenken oder ein unpassendes Weihnachtspräsent einfach gegen etwas tolles tauschen? Im Grunde könnte man über die bestehenden Online-Börsen seinen Haushalt komplett austauschen, nebenbei ein bisschen Wissen teilen und interessante Leute kennen lernen. Denn: Im virtuellen Forum lassen sich relevante Neuigkeiten ebenso gut austauschen wie am Kaffeetisch. Ein aufregend vielfältiger Pool von Menschen und Angeboten, die erst durch die Online-Medien so gut zueinander finden. Immerhin tummeln sich Zehntausende von Teilungswilligen auf mehr als 300 privaten Online-Plattformen in Deutschland.

Darunter Autonetzer (Carsharing), Blablacar (Mitreisegelegenheiten) oder Wimdu (Wohnung, Zimmer von privat mieten), Foodsharing (kostenlos Lebensmittel abgeben), Freecycle (kostenlose Gegenstände) und Crowdfunding (Geld spenden) oder Lendster (leihen) sowie Skillsharing (Wissen und Können teilen) wie Wikipedia.

Worum es dabei geht, brachte Rachel Botsman schon 2010 auf den Punkt: „Ich will nicht die Bohrmaschine haben, ich will das Loch in der Wand.“ In einem leidenschaftlichen Video-Plädoyer wirbt sie für Collaborative Consumption, auch Shareconomy oder p2p für „peer-to-peer“ – auf Deutsch Ko-Konsum. Ihre Überzeugung: „Es wird uns lehren, festzustellen, wann genug wirklich genug ist.“ Ein Jahr später veröffentlichte die Design-Theoretikerin das Handbuch dazu: „Mine is Yours.“ Seitdem verbreitet sich das Teilen weltweit und in allen Lebensbereichen wie ein Lauffeuer.

Zum ganzen Beitrag von Sylvia Meise in der Schrot & Korn

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