Urwaldkaffee

Urwaldkaffee

„Oliver Driver über die URWALDKAFFEE GmbH

Mit Urwaldkaffee habe ich es mir zum Ziel gesetzt, herausragende Kaffees von indigenen Völkern zu entdecken und gemeinsam mit den Kaffeebauern beste Qualität zu liefern, um so für die jeweilige Kultur wichtige Ziele zu erreichen. Es geht nicht darum, einen weiteren guten Kaffee zu verkaufen, unser Ziel ist es, den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt in Partnerschaft mit den Erzeugern zu produzieren.

Kalashe – der Vater der Bäume und des Waldes

Es gibt nur vier heilige Pflanzen bei den kolumbianischen Kogi-Indianern. Den großen Brüdern selbst hat Kalashe die Koka-Pflanze geschenkt, die sie ehren und zeremoniell verwenden. Nur der kleine Bruder konnte die Idee haben, sie für Kokain zu missbrauchen. Koka steht für das weibliche Element, für die Verbindung zur Urmutter. Die zweite heilige Pflanze ist der Kaffee, den Kalashe für die kleinen Brüder (uns) der Erde geschenkt hat. Der in Harmonie mit der Natur wachsende Kaffee bringt uns die notwendige Wachheit um achtsam mit der Erde umzugehen, Kaffee soll die Gedanken des kleinen Bruders ordnen und heilen. Jede Bohne soll zu uns sprechen und uns erinnern. Die Botschaft der Kogi ist eindringlich: Wacht endlich auf und erkennt, dass Ihr so nicht weiter machen könnt! Helft uns! Lasst uns gemeinsam die Erde retten. Dass der Kaffee ganz nebenbei auch hervorragend schmeckt, bestätigen unsere Kunden und immer mehr Kleinröster, die sich dem Projekt angeschlossen haben.“

Zur Homepage: http://www.urwaldkaffee.de/

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Nachhaltig Bio!

Nachhaltig Bio„Nachhaltigkeit – handeln mit Weitblick

Nachhaltigkeit kann als Haltung beschrieben werden, aus der heraus man die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält. Ein populäres Drei-Säulen-Modell veranschaulicht das:

Ökologische Dimension
Ökonomische Dimension
Soziale Dimension

Als vierte Dimension wird häufig der Aspekt „Bildung“ erwähnt: Denn nachhaltiges Handeln ist ohne die Verbreitung von Wisssen über teilweise komplexe Zusammenhänge nicht denkbar. Klingt kompliziert – heruntergebrochen auf die Alltagswirklichkeit beinhaltet es aber einen einfachen Mitmach-Gedanken für alle!“

Zur Homepage von Nachhaltig Bio!

Bauern haben das Crowdfunding entdeckt

GenussrechteGeld kann man nicht essen? Von wegen… Die Bauern haben das Crowdfunding entdeckt – und ihre Investoren werden von den Zinsen satt. Zwölf leckere Anlagetipps.
Von Hans Gerlach und Lars Reichardt

„Zweiundzwanzig Kilogramm Käse für 500 Euro. Das Geld jetzt, den Käse nach und nach. Klingt nach einem interessanten Geschäft. Alexander Agethle, der Verkäufer, weiß allerdings nicht, ob es sich für ihn einmal rechnen wird. Seine Käufer ebenso wenig. Die haben das Geld schon bezahlt, dafür haben sie »Englhörner« erhalten: vom Verkäufer entworfene Gutscheine, nach seinem Hof in Südtirol benannt. Die Käufer können die Englhörner verteilt über die nächsten zehn Jahre bei Agethle einlösen. Der Bauer wollte die Käserei renovieren, 230 000 Euro benötigt er dafür, 110 Käufer haben 150 000 Euro vorgestreckt. Den Rest hofft Agethle im Winter aufzutreiben, für die letzten Schönheitsarbeiten. Im Oktober wird in der Käserei wieder gearbeitet werden – und damit begonnen, den Kredit zu tilgen.“

Zum ganzen Artikel aus dem SZ-Magazin Nr. 40, 2.10.2014

Die Links zu den einzelnen Projekten aus dem Artikel:

Kuhkäse: englhorn.com

Milch: ziegenhof-leitzachtal.de

Tomaten: waldgaertner.de

Butter: luchwirtschaft.de

Olivenöl: platanenblatt.de

Honig: imkerei.seibertz.de

Gojibeeren: biogojipflanzen.de

Geflügel: gefluegelvombrunnenhof.de

Schafskäse: schafkaese.com

Bockshornklee und Wurst: erdmannshof.de

Obst: obstgutsiegel.de

Riesling: klitzekleinerring.de

Solidarische Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft„Ein Konzept der Zukunft

Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt?

Bei Solidarischer Landwirtschaft (kurz Solawi) werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Teilnehmer*innen mit organisiert und finanziert wird.

Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und  Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beide sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen.

Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet.“

www.solidarische-landwirtschaft.org