Generation „De“ – Zeitalter des Loslassens

Generation De

„Japan hat Erfolg und Grenzen des materiellen Wachstums besonders drastisch erlebt. Eine konstruktive Konsequenz dieser Erfahrung ist die Generation „De“. Christine Ax im Gespräch mit Junko Edahiro.

Christine Ax: Junko, du sprichst und schreibst neuerdings über eine Generation „De“. Was meinst du damit?

Junko Edahiro: Wir beobachten seit längerem eine Entwicklung in der japanischen Gesellschaft, die ich mit drei Begriffen charakterisiere, die mit «De-» beginnen: De-ownership, De-materialization, De-monetization. Darum spreche ich vom Zeitalter des «De-». Die Silbe «De» hat mit Loslassen zu tun. Das erste «De» betrifft den Besitz. Der Trend geht vom Besitzen zum Teilen. Japanische Autohändler versuchen verzweifelt, jungen Leuten Autos zu verkaufen, aber diese entscheiden sich immer öfter dafür, ein Auto zu teilen. Ein Auto zu besitzen ist uncool.“

Zum ganzen Artikel bei Newslichter: http://www.newslichter.de/2015/02/generation-de-zeitalter-des-loslassens/

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Urwaldkaffee

Urwaldkaffee

„Oliver Driver über die URWALDKAFFEE GmbH

Mit Urwaldkaffee habe ich es mir zum Ziel gesetzt, herausragende Kaffees von indigenen Völkern zu entdecken und gemeinsam mit den Kaffeebauern beste Qualität zu liefern, um so für die jeweilige Kultur wichtige Ziele zu erreichen. Es geht nicht darum, einen weiteren guten Kaffee zu verkaufen, unser Ziel ist es, den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt in Partnerschaft mit den Erzeugern zu produzieren.

Kalashe – der Vater der Bäume und des Waldes

Es gibt nur vier heilige Pflanzen bei den kolumbianischen Kogi-Indianern. Den großen Brüdern selbst hat Kalashe die Koka-Pflanze geschenkt, die sie ehren und zeremoniell verwenden. Nur der kleine Bruder konnte die Idee haben, sie für Kokain zu missbrauchen. Koka steht für das weibliche Element, für die Verbindung zur Urmutter. Die zweite heilige Pflanze ist der Kaffee, den Kalashe für die kleinen Brüder (uns) der Erde geschenkt hat. Der in Harmonie mit der Natur wachsende Kaffee bringt uns die notwendige Wachheit um achtsam mit der Erde umzugehen, Kaffee soll die Gedanken des kleinen Bruders ordnen und heilen. Jede Bohne soll zu uns sprechen und uns erinnern. Die Botschaft der Kogi ist eindringlich: Wacht endlich auf und erkennt, dass Ihr so nicht weiter machen könnt! Helft uns! Lasst uns gemeinsam die Erde retten. Dass der Kaffee ganz nebenbei auch hervorragend schmeckt, bestätigen unsere Kunden und immer mehr Kleinröster, die sich dem Projekt angeschlossen haben.“

Zur Homepage: http://www.urwaldkaffee.de/

Schluss mit schnell

Schluss mit schnellEine großartige Dokumentation, die im September 2014 auf arte TV lief über den Beschleunigungswahnsinn und die unbedingte Notwendigkeit für die Welt, sich zu ent-schleunigen. Im zweiten Teil der Doku werden eine Reihe vielversprechender Initiativen vorgestellt, (was mich im übrigen zu diesem Blog inspiriert hat):

Zum Film: https://youtu.be/QHMG2XwPLyY

Die EinDollarBrille

EinDollarBrille„150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Sie können nicht lernen, nicht arbeiten und nicht für ihre Familien sorgen.

Unsere Lösung: Die EinDollarBrille. Sie besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen und fertigen Gläsern aus Kunststoff, die einfach eingeklickt werden. Die EinDollarBrille kann von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft werden. Der Materialpreis liegt bei rund 1 US Dollar, der Verkaufspreis bei 2-3 ortsüblichen Tageslöhnen. Die EinDollarBrille – Hilfe für 150 Mio. Menschen.“

www.eindollarbrille.de

Ingenieure ohne Grenzen

Ingenieure ohne GrenzenEine Organisation, die Hilfe zur Selbsthilfe leistet:

„Wir unterstützen Menschen, für die die Versorgung der infrastrukturellen Grund-bedürfnisse durch Not oder Armut nicht vorhanden oder gefährdet ist.
Wir lösen akute Probleme in den Bereichen Wasser-, Sanitär- und Energieversorgung sowie Brückenbau und verbessern durch die Sicherung der infrastrukturellen Grund-versorgung die Lebensbedingungen der Menschen.
Erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit bedeutet für uns, in gemeinsamen Projekten mit lokalen Partnern praktische und professionelle Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.
Wirksame Unterstützung heißt, dass ein Projekt erst dann erfolgreich abgeschlossen ist, wenn es Menschen vor Ort selbständig weiterführen können – Hilfe zur Selbsthilfe….“

Zur Homepage von Ingenieure ohne Grenzen