Eis-Stupas begrünen die kargen Ebenen im Himalaya

Eis Stupas

So eine tolle Idee: Sonam Wangchuk aus Ladakh hatte die geniale Idee, Eis-Stupas zu erschaffen, einfach indem er das Wasser aus einem Gartenschlauch nach oben spritzen lässt und durch die kalten Temperaturen friert es zu einem ansehnlichen Eis-Haufen. Der wiederum schmilzt wenn es wärmer wird und auf diese Weise lassen sich die kargen Regionen im Himalaya begrünen: https://youtu.be/FdVijr10DZ0

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Die Agronauten

Agronauten

„DIE AGRONAUTEN ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft für nachhaltige Land- und Regionalwirtschaft. Unsere Basis ist in der Region von Freiburg im Breisgau. Die Motivation für unsere Arbeit sehen wir in der verstärkten Integration von sozialen und ökologischen Aspekten in die Landwirtschaft, der Weiterentwicklung von Alternativen zu überkommenen ökonomischen Paradigmen, der Wertschätzung der Bäuerinnen und Bauern als Ernährer und Landschaftspfleger, dem Potential regionaler Wertschöpfungskreisläufe sowie einer neuen gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Ernährung und Landwirtschaft. Inspiration für die Gründung der AGRONAUTEN war zudem der offensichtliche Mangel an praxisnaher Forschung, welche innovative Landnutzung integrativ und außerhalb von akademischen Elfenbeintürmen untersucht und kommuniziert….“

Weiterlesen…: http://www.agronauten.net/willkommen-2/ueber-uns/

Die Stadt-Tomaten

Eine Initiative aus der Schweiz zur Erhaltung bzw. Schaffung von Artenvielfalt:

Tomaten

„Engagier dich als Stadt-Tomaten-Botschafter!

Ein paar wenige Konzerne produzieren das Saatgut für den weltweiten Markt und bestimmen so, was wir essen. ProSpecieRara-Sorten sind samenecht und können selber vermehrt werden – sie bieten ein Stück Unabhängigkeit. Mach mit und setz so ein Zeichen für die Vielfalt.
Und so engagierst du dich:
platzhalter-boxfloatPflanz dir deine Stadt-Tomaten …

… oder Stadt-Peperoni, deinen Stadt-Salat oder Stadt-Schlafmohn und ernte im Sommer die Samen. Gib einen Teil davon deinen Freunden weiter. Alles was du dafür brauchst: ein Balkon oder Garten, ein Blumentopf und Erde, viel Sonne und Saatgut oder einen Setzling von ProSpecieRara.“

Mehr lesen: http://www.stadt-tomaten.ch/

Sinnvoll Geld anlegen: Hof Apfeltraum

Hof Apfeltraum

„Der Ökohof Apfeltraum wächst mit Ihrer Beteiligung

Der Ökohof Apfeltraum soll weiterentwickelt und ausgebaut werden. Dafür haben wir 2005 die Apfeltraum Aktiengesellschaft (Apfeltraum AG) gegründet. Unser Ziel ist nicht die effektive Geldvermehrung sondern langfristig, nachhaltige Werte zu schaffen. Gut 200 Menschen haben sich bisher an der Apfeltraum AG beteiligt und so unsere Vorhaben unterstützt. Werden auch Sie Aktionärin oder Aktionär. Sie erwerben damit Anteile an einem etablierten Brandenburger Demeter Betrieb und unterstützen uns dabei, weitere Investitionen zu tätigen, die uns und unserer Umwelt gut tun.“

Weiterlesen: http://www.hof-apfeltraum.de/index.php/bio-hof-apfeltraum/hof-apfeltraum/apfeltraum-aktiengesellschaft

Allen geht es besser

lokale-getreidesorten

„Wie Kleinbauern in Kenia mit dem Anbau lokaler Getreidesorten und indigener Gemüse ihre Familien gesund machen.

Wenn die drei Kinder von Mable Kagesha und Christopher Itayi mittags aus der Schule kommen, sind sie hungrig wie die Löwen. „Es fühlt sich gut an, ihnen eine so reich gedeckte Tafel bieten zu können“, sagt die 35-Jährige Mutter aus dem Dorf Budira im Westen Kenias.

Kerzengerade sitzt Mable Kagesha in ihrem geblümten Kleid am Tisch. Schüsseln mit Muß aus Kochbananen, frischen Erdnüssen, Süßkartoffeln, Bohnen, Maiskolben und verschiedenen Blattgemüsen stehen auf der gehäkelten Tischdecke. Aus einem Kanister füllt Mable Kagesha einen Brei aus Sorghum und Hirse in Becher. Gierig machen sich die Kinder über das Essen her. Schon am Morgen war der Tisch vor der Schule reich gedeckt, wie auch jetzt nach dem Nachmittagsunterricht, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. „Aber sie wachsen halt.“ Mable Kagesha lächelt
nachsichtig…“

Zum ganzen Artikel: https://www.aid.de/inhalt/allen-geht-es-besser-4662.html

Film: Der Herr der Bäume

„Mit 17 fing Jadav Payeng an, Bäume auf einer Sandbank zu pflanzen. 30 Jahre später ist aus Payengs Initiative ein 1200 Hektar großer Urwald gewachsen. Eine Geschichte von Leidenschaft und Durchsetzungskraft, die zeigt, wie ein Einzelner die Umgebung verändern kann:“

Urwaldkaffee

Urwaldkaffee

„Oliver Driver über die URWALDKAFFEE GmbH

Mit Urwaldkaffee habe ich es mir zum Ziel gesetzt, herausragende Kaffees von indigenen Völkern zu entdecken und gemeinsam mit den Kaffeebauern beste Qualität zu liefern, um so für die jeweilige Kultur wichtige Ziele zu erreichen. Es geht nicht darum, einen weiteren guten Kaffee zu verkaufen, unser Ziel ist es, den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt in Partnerschaft mit den Erzeugern zu produzieren.

Kalashe – der Vater der Bäume und des Waldes

Es gibt nur vier heilige Pflanzen bei den kolumbianischen Kogi-Indianern. Den großen Brüdern selbst hat Kalashe die Koka-Pflanze geschenkt, die sie ehren und zeremoniell verwenden. Nur der kleine Bruder konnte die Idee haben, sie für Kokain zu missbrauchen. Koka steht für das weibliche Element, für die Verbindung zur Urmutter. Die zweite heilige Pflanze ist der Kaffee, den Kalashe für die kleinen Brüder (uns) der Erde geschenkt hat. Der in Harmonie mit der Natur wachsende Kaffee bringt uns die notwendige Wachheit um achtsam mit der Erde umzugehen, Kaffee soll die Gedanken des kleinen Bruders ordnen und heilen. Jede Bohne soll zu uns sprechen und uns erinnern. Die Botschaft der Kogi ist eindringlich: Wacht endlich auf und erkennt, dass Ihr so nicht weiter machen könnt! Helft uns! Lasst uns gemeinsam die Erde retten. Dass der Kaffee ganz nebenbei auch hervorragend schmeckt, bestätigen unsere Kunden und immer mehr Kleinröster, die sich dem Projekt angeschlossen haben.“

Zur Homepage: http://www.urwaldkaffee.de/

Nachhaltig Bio!

Nachhaltig Bio„Nachhaltigkeit – handeln mit Weitblick

Nachhaltigkeit kann als Haltung beschrieben werden, aus der heraus man die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält. Ein populäres Drei-Säulen-Modell veranschaulicht das:

Ökologische Dimension
Ökonomische Dimension
Soziale Dimension

Als vierte Dimension wird häufig der Aspekt „Bildung“ erwähnt: Denn nachhaltiges Handeln ist ohne die Verbreitung von Wisssen über teilweise komplexe Zusammenhänge nicht denkbar. Klingt kompliziert – heruntergebrochen auf die Alltagswirklichkeit beinhaltet es aber einen einfachen Mitmach-Gedanken für alle!“

Zur Homepage von Nachhaltig Bio!

Die SEKEM-Farm in Ägypten – praktische Entwicklungshilfe

SEKEM-Farm „SEKEM – eine altägyptische Hieroglyphe – bedeutet sonnenhafte Lebenskraft.

Das Ziel SEKEMs ist, eine PRAKTISCHE ENTWICKLUNGS-HILFE, im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe für die in weiten Kreisen an der Armutsgrenze lebende Bevölkerung in Ägypten aufzubauen. Wirtschaftliche, kulturelle und soziale Prozesse sollen in ihrer gegenseitigen Durchdringung einen Weg tragfähiger gesellschaftlicher Entwicklung aufzeigen. Hierdurch soll ein exemplarisches Modell für die Gesellschaft Ägyptens in praktischer Umsetzung der Idee der sozialen Dreigliederung Rudolf Steiners entstehen. Unser Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, SEKEM in seinen kulturellen und Aktivitäten auf folgenden Gebieten zu unterstützen:

Pädagogik: Kindergarten, Tagesschule bis zum Abitur, „Kamillekinder“
Ausbildung: Berufsbildungszentrum, Mitarbeiterfortbildung
Medizin: SEKEM Medical Center
Wissenschaft und Kunst: SEKEM-Akademie für angewandte Wissenschaft und Kunst
Universität: Heliopolis Universität für nachhaltige Entwicklung…“

Zur Homepage der SEKEM-Freunde

Bauern haben das Crowdfunding entdeckt

GenussrechteGeld kann man nicht essen? Von wegen… Die Bauern haben das Crowdfunding entdeckt – und ihre Investoren werden von den Zinsen satt. Zwölf leckere Anlagetipps.
Von Hans Gerlach und Lars Reichardt

„Zweiundzwanzig Kilogramm Käse für 500 Euro. Das Geld jetzt, den Käse nach und nach. Klingt nach einem interessanten Geschäft. Alexander Agethle, der Verkäufer, weiß allerdings nicht, ob es sich für ihn einmal rechnen wird. Seine Käufer ebenso wenig. Die haben das Geld schon bezahlt, dafür haben sie »Englhörner« erhalten: vom Verkäufer entworfene Gutscheine, nach seinem Hof in Südtirol benannt. Die Käufer können die Englhörner verteilt über die nächsten zehn Jahre bei Agethle einlösen. Der Bauer wollte die Käserei renovieren, 230 000 Euro benötigt er dafür, 110 Käufer haben 150 000 Euro vorgestreckt. Den Rest hofft Agethle im Winter aufzutreiben, für die letzten Schönheitsarbeiten. Im Oktober wird in der Käserei wieder gearbeitet werden – und damit begonnen, den Kredit zu tilgen.“

Zum ganzen Artikel aus dem SZ-Magazin Nr. 40, 2.10.2014

Die Links zu den einzelnen Projekten aus dem Artikel:

Kuhkäse: englhorn.com

Milch: ziegenhof-leitzachtal.de

Tomaten: waldgaertner.de

Butter: luchwirtschaft.de

Olivenöl: platanenblatt.de

Honig: imkerei.seibertz.de

Gojibeeren: biogojipflanzen.de

Geflügel: gefluegelvombrunnenhof.de

Schafskäse: schafkaese.com

Bockshornklee und Wurst: erdmannshof.de

Obst: obstgutsiegel.de

Riesling: klitzekleinerring.de

Bunker Roy: Lernen von einer Barfuß-Bewegung

Bunker RoyIn der Doku „Schluss mit schnell“ wird auch Bunker Roy zitiert. Hier erklärt er seine Vision:

„In Rajasthan, Indien, schult eine aussergewöhliche Schule Frauen und Männer auf dem Land – viele von ihnen Analphabeten – zu Solaringenieuren, Handwerkern, Zahnärzten und Ärzten in ihren eigenen Dörfern. Die Schule heisst Barefoot College [„Barfuss Schule“] und ihr Gründer, Bunker Roy, erklärt wie das funktioniert.“

www.ted.com/talks/bunker_roy

Solidarische Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft„Ein Konzept der Zukunft

Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt?

Bei Solidarischer Landwirtschaft (kurz Solawi) werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Teilnehmer*innen mit organisiert und finanziert wird.

Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum.

Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und  Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beide sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen.

Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet.“

www.solidarische-landwirtschaft.org