Der BurgdorfLaden in Ovelgönne

Burgdorf Laden

„Die „Werk- und Lebensgemeinschaft Ovelgönner Mühle“ (heute gemeinnützige Stiftung) hat sich Ende der 80er Jahre im Burgdorf Ovelgönne angesiedelt, um für Menschen mit Behinderung ein integratives Wohn- und Arbeitsumfeld zu bieten. Hauptgrund für die Ortswahl war die damals noch hervorragende Infrastruktur für unsere Bewohner mit Behinderung.

Nach Apotheke, Drogerie und Schlachter schließt in Kürze der einzige Lebensmittelladen und zum Jahresende die Sparkasse. Menschen ohne Auto können sich nicht mehr selbst versorgen. Diese Situation sehen wir nicht als unabwendbar, sondern begreifen sie vielmehr als Chance einer Neuorganisation der dörflichen Nahversorgung.

Mit der Eröffnung des BurgdorfLaden am 26.01.2017 ist ein Dorfmittelpunkt entstanden, der sein Angebot mit den Bedürfnissen der Dorfbewohner entsprechend weiterentwickelt. Neben einem Lebensmittelmarkt mit Bargeldversorgung über die Ladenkasse gibt es einen Beratungsraum für Bankgeschäfte, einen Hol- und Bringdienst , eine Poststation, Toto-Lotto-Annahmestelle, entsprechende Warenangebote für Bürger mit Migrationshintergrund, Nachbarschaftskommunikation (Sitzecke, „Litfasssäule“), Hilfe im Umgang mit Internet (z.B.Onlinehandel).“

Zur Homepage: http://www.ovelgoenner-muehle.de/index.php/burg-dorfladen

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Simply zero – ohne Müll leben

Simply Zero

Vreni stellt in ihrem Blog Ideen zur Müllvermeidung vor:

„…Seit ich meiner „I don’t care“-Phase entwachsen bin, bin ich in ein gesundes und glückliches Leben gerutscht und seit 2012 dabei, unsere Familie auf möglichst kleine CO²-Fußabdrücke zu stellen und so weit uns das möglich ist, die Zero Waste-Idee zu leben. Dabei finde ich Verzicht im Negativen doof und unnütz, denn wenn wir nicht mit Spaß und Begeisterung dabei sind, wenn es darum geht, eingefahrene Gewohnheiten und Verhaltensmuster aufzubrechen und sich neu zu definieren; das Ganze als Herausforderung sehen, dann wird es uns nie gelingen, dauerhaft am Start zu bleiben.
…“

http://simplyzero.de/

 

The GravityLight Project

Gravity Light

Eine tolle Idee aus Afrika: Licht, das durch die Schwerkraft erzeugt wird:

„Over 1.2 billion people globally have no access to electricity and millions more have an unreliable supply. Instead they use dangerous, polluting and expensive kerosene lamps for light.

Combining kinetic and potential energy, GravityLight works by connecting an elevated weight — filled with rocks or sand — to a pulley system that slowly powers a generator as the weight falls to the ground….“

Weiterlesen..: https://gravitylight.org/

Tretroller im Kongo

tshukudu

„Sobald das Gefährt an Geschwindigkeit zulegt, dreht sich der grüne Propeller an der Stoßstange. „Klack-Klack-Klack“. Die Antenne flattert im Fahrtwind. Alexi Bizimungu Kaduha lacht: das Klappern des Propellers, der Fahrtwind im Gesicht, die begeisterten Gesichter der Passanten – der 32-Jährige genießt es jeden Morgen, auf seinem übergroßen Tretroller quer durch Goma zur Arbeit zu fahren.

Im schwarzen Anzug, die Krawatte ordentlich gebunden steht er kerzengerade auf dem Trittbrett, eine Hand an der Lenkstange – mit der anderen winkt er den Leuten zu.

Jeder in der Millionenmetropole kennt Kaduha. Egal, wo er in Ostkongos Provinzhauptstadt anhält, sofort kommen die Menschen angelaufen. Unter einfachen Leuten ist er vielleicht sogar berühmter als der Provinzgouverneur oder der Bürgermeister. Im Stadtzentrum, inmitten des zentralen Kreisverkehrs, ragt eine gewaltige Statue empor: Kaduha und sein Holzrad in Übergröße – mit goldener Farbe angemalt. Das Wahrzeichen einer Stadt, die eigentlich von Krieg und Zerstörung geprägt ist….“

Weiterlesen im Artikel aus der taz…

Der Gemüsegarten zum Mieten

Gemüsegarten mieten

„Über die Gemüsegärten

Der einfachste Weg zum eigenen Garten – deutschlandweit
Sie lieben die Natur und sind auf der Suche nach einem neuen Hobby, wollen gemeinsam mit Freunden Spaß haben oder sich selbst mit frischem, unbelastetem Gemüse versorgen? 
Dann haben wir für Sie genau das Richtige: den meine ernte Gemüsegarten in Ihrer Nähe, von Mai bis November und auch für Leute, die noch keinen „grünen Daumen“ haben.

Ihr Feld ist schon vorbereitet – von Profis
Unsere Landwirte vor Ort übernehmen die professionelle Vorbepflanzung mit mehr als 20 Gemüsesorten. Sie hegen, pflegen, ernten und pflanzen nach Herzenslust während der Saison.

Voller Ernteerfolg – dank Rund-um-Betreuung
Die Ausrüstung wird gestellt: Dazu gehören eine Gartenhütte, eine Grundausstattung an Gartengeräten und Gießwasser. Unterstützung und Beratung erhalten Sie zudem durch unsere Landwirte während der Sprechstunde vor Ort, unseren regelmäßigen, digitalen Gärtnerbrief und unser Gärtnerwissen-Lexikon auf unserer Internetseite.

Gesund und glücklich – meine ernte lohnt sich doppelt
Ob Studenten, Singles, Freunde, junge Familien mit Kindern, Großeltern, Klein- oder Großstädter, Hobbyköche, Gourmets und Vegetarier – für jeden bieten wir eine Gartengröße an:

– als kleinen, ca. 45 qm Gemüsegarten für Singles oder Pärchen für 199,- EUR oder
– als Familien-Gemüsegarten mit 90 qm für 369,- EUR pro Saison…“

Zum Angebot

Diesen Beitrag fand ich bei utopia.de/produkt-der-woche/meine-ernte/der-gemuesegarten-zum-mieten-von-meine-ernte/

Film: Der Herr der Bäume

„Mit 17 fing Jadav Payeng an, Bäume auf einer Sandbank zu pflanzen. 30 Jahre später ist aus Payengs Initiative ein 1200 Hektar großer Urwald gewachsen. Eine Geschichte von Leidenschaft und Durchsetzungskraft, die zeigt, wie ein Einzelner die Umgebung verändern kann:“

Wohnwagon – Shop & Plattform für ein selbstbestimmtes Leben

Wohnwagon

„Große Visionen bringt man nur gemeinsam in die Welt.

Wenn man Wohnen von Grund auf neu denkt, braucht es vor allem ein Team mit gutem Vorstellungsvermögen und der festen Überzeugung: „Das machen wir!“.

Bei uns findest du alles, was du für ein autarkes Leben brauchst. Neben Produkten, von denen wir überzeugt sind wie Bio-Toiletten, Wasserfiltern und  gehört für uns auch Information dazu. Darum entwickeln wir unseren Autarkie-Shop Schritt für Schritt zu einem Service- und Infoportal.

Autarkie wird immer interessanter; während die Strompreise steigen, wächst auch der Wunsch nach Unabhängigkeit. Eine eigene Photovoltaik-Anlage, Wasserkreisläufe mit Regenwasser und Pflanzenkläranlage – alles ist möglich. Wir bieten dir in unserem Autarkieblog Hintergrundstorys, Produkttests und Tutorials und zeigen, was machbar ist.“

Zur Homepage: http://autarkieshop.wohnwagon.at/

Die SEKEM-Farm in Ägypten – praktische Entwicklungshilfe

SEKEM-Farm „SEKEM – eine altägyptische Hieroglyphe – bedeutet sonnenhafte Lebenskraft.

Das Ziel SEKEMs ist, eine PRAKTISCHE ENTWICKLUNGS-HILFE, im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe für die in weiten Kreisen an der Armutsgrenze lebende Bevölkerung in Ägypten aufzubauen. Wirtschaftliche, kulturelle und soziale Prozesse sollen in ihrer gegenseitigen Durchdringung einen Weg tragfähiger gesellschaftlicher Entwicklung aufzeigen. Hierdurch soll ein exemplarisches Modell für die Gesellschaft Ägyptens in praktischer Umsetzung der Idee der sozialen Dreigliederung Rudolf Steiners entstehen. Unser Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, SEKEM in seinen kulturellen und Aktivitäten auf folgenden Gebieten zu unterstützen:

Pädagogik: Kindergarten, Tagesschule bis zum Abitur, „Kamillekinder“
Ausbildung: Berufsbildungszentrum, Mitarbeiterfortbildung
Medizin: SEKEM Medical Center
Wissenschaft und Kunst: SEKEM-Akademie für angewandte Wissenschaft und Kunst
Universität: Heliopolis Universität für nachhaltige Entwicklung…“

Zur Homepage der SEKEM-Freunde

Wer teilt, hat es doppelt schön!

Sharing Economy

„Abnehmer, Mitnutzer, Mitstreiter gesucht? Kollaborativer, kurz Ko-Konsum heißt die neue Zauberformel, die drögen Alleinbesitz in gemeinschaftliches Nutzerglück verwandelt.

Mal ein Kanu leihen, eine Bohrmaschine oder vielleicht eine sündhaft teure Designerhandtasche? 10 Kilo Apfelquitten verschenken oder ein unpassendes Weihnachtspräsent einfach gegen etwas tolles tauschen? Im Grunde könnte man über die bestehenden Online-Börsen seinen Haushalt komplett austauschen, nebenbei ein bisschen Wissen teilen und interessante Leute kennen lernen. Denn: Im virtuellen Forum lassen sich relevante Neuigkeiten ebenso gut austauschen wie am Kaffeetisch. Ein aufregend vielfältiger Pool von Menschen und Angeboten, die erst durch die Online-Medien so gut zueinander finden. Immerhin tummeln sich Zehntausende von Teilungswilligen auf mehr als 300 privaten Online-Plattformen in Deutschland.

Darunter Autonetzer (Carsharing), Blablacar (Mitreisegelegenheiten) oder Wimdu (Wohnung, Zimmer von privat mieten), Foodsharing (kostenlos Lebensmittel abgeben), Freecycle (kostenlose Gegenstände) und Crowdfunding (Geld spenden) oder Lendster (leihen) sowie Skillsharing (Wissen und Können teilen) wie Wikipedia.

Worum es dabei geht, brachte Rachel Botsman schon 2010 auf den Punkt: „Ich will nicht die Bohrmaschine haben, ich will das Loch in der Wand.“ In einem leidenschaftlichen Video-Plädoyer wirbt sie für Collaborative Consumption, auch Shareconomy oder p2p für „peer-to-peer“ – auf Deutsch Ko-Konsum. Ihre Überzeugung: „Es wird uns lehren, festzustellen, wann genug wirklich genug ist.“ Ein Jahr später veröffentlichte die Design-Theoretikerin das Handbuch dazu: „Mine is Yours.“ Seitdem verbreitet sich das Teilen weltweit und in allen Lebensbereichen wie ein Lauffeuer…“

Zum ganzen Beitrag von Sylvia Meise in der Schrot & Korn

El Hierro ist Selbstversorgerin

El HierroEnergiegewinnung auf Kanaren-Insel

Ein Pumpspeicherkraftwerk versorgt die ganze Insel mit erneuerbarer Energie und Wasser. Damit ist El Hierro eine Öko-Attraktion – und globales Vorbild.

„Die kleinste der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln weist seit Kurzem die größte ökologische Attraktion auf. Am 27. Juni ist auf El Hierro vor der Küste Afrikas das Pumpspeicherkraftwerk „Gorona del Viento“ in Betrieb gegangen, das auf global einmalige Weise Windstrom und Trinkwasser gleichzeitig produziert und damit die Insel zur Energie-Selbstversorgerin macht. Ein Modell, das für die weltweit 600 Millionen auf Inseln lebenden Menschen interessant sein dürfte, die bislang per Tankschiff und Dieselgeneratoren mit Fossilenergie versorgt werden.“

Zum ganzen Artikel in der TAZ vom 17.8.2014

Bunker Roy: Lernen von einer Barfuß-Bewegung

Bunker RoyIn der Doku „Schluss mit schnell“ wird auch Bunker Roy zitiert. Hier erklärt er seine Vision:

„In Rajasthan, Indien, schult eine aussergewöhliche Schule Frauen und Männer auf dem Land – viele von ihnen Analphabeten – zu Solaringenieuren, Handwerkern, Zahnärzten und Ärzten in ihren eigenen Dörfern. Die Schule heisst Barefoot College [„Barfuss Schule“] und ihr Gründer, Bunker Roy, erklärt wie das funktioniert.“

www.ted.com/talks/bunker_roy

Die EinDollarBrille

EinDollarBrille„150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Sie können nicht lernen, nicht arbeiten und nicht für ihre Familien sorgen.

Unsere Lösung: Die EinDollarBrille. Sie besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen und fertigen Gläsern aus Kunststoff, die einfach eingeklickt werden. Die EinDollarBrille kann von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft werden. Der Materialpreis liegt bei rund 1 US Dollar, der Verkaufspreis bei 2-3 ortsüblichen Tageslöhnen. Die EinDollarBrille – Hilfe für 150 Mio. Menschen.“

www.eindollarbrille.de

Ingenieure ohne Grenzen

Ingenieure ohne GrenzenEine Organisation, die Hilfe zur Selbsthilfe leistet:

„Wir unterstützen Menschen, für die die Versorgung der infrastrukturellen Grund-bedürfnisse durch Not oder Armut nicht vorhanden oder gefährdet ist.
Wir lösen akute Probleme in den Bereichen Wasser-, Sanitär- und Energieversorgung sowie Brückenbau und verbessern durch die Sicherung der infrastrukturellen Grund-versorgung die Lebensbedingungen der Menschen.
Erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit bedeutet für uns, in gemeinsamen Projekten mit lokalen Partnern praktische und professionelle Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.
Wirksame Unterstützung heißt, dass ein Projekt erst dann erfolgreich abgeschlossen ist, wenn es Menschen vor Ort selbständig weiterführen können – Hilfe zur Selbsthilfe….“

Zur Homepage von Ingenieure ohne Grenzen