Die besten Sharing-Ideen

Sharing Ideen

„Überall entstehen neue Geschäftsmodelle und möglicherweise eine alternative Konsumkultur – aus nachhaltigen und aus ökonomischen Motiven. In einer Zeit, in der vieles zum Spottpreis zu haben ist, die Kleiderschränke überquellen, weltweit Milliarden Tonnen von Lebensmittel im Müll landen und der Klimawandel den Horizont verdunkelt, möchten immer mehr Menschen dem umwelt- und menschenfeindlichen Konsumzwang des Systems etwas entgegensetzen. Die Lösung lautet: KoKonsumieren, also das gemeinschaftliche Teilen, Tauschen, Mieten und Schenken von materiellen und immateriellen Ressourcen.

Eine zentrale Rolle in der Sharing Economy spielt dabei das Internet, denn nur dank der sozialen Plattformen und dank Social Media ist es möglich, das Teilen, Schenken, Tauschen sowie den Austausch darüber zu organisieren – und das auf internationaler Ebene. Dies hat eine radikale Ausweitung der Nachbarschaftshilfe zur Folge, denn die Sharing Community organisiert Nachbarschaftshilfe bundesweit – weltweit.

Die besten Sharing Ideen – mit euch und für euch

Auf dieser Seite sammeln wir die besten Modelle, Projekte und Unternehmen der Sharing Economy. Um die Liste aktuell zu halten, laden wir euch – unsere Leser – ausdrücklich ein, euer Wissen zu „sharen“: Informiert uns, wenn ihr ein gutes und auch gut funktionierendes Sharing-Projekt kennt, das hier noch nicht aufgeführt ist oder wenn die hier aufgeführten Links nicht mehr funktionieren. Teilt euer Wissen entweder als Kommentar unter diesem Artikel oder schickt uns eine E-Mail an online@sein.de mit dem Betreff „Sharing“.“

Zum ganzen Artikel aus der SEIN: https://www.sein.de/die-besten-sharing-ideen/

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Generation „De“ – Zeitalter des Loslassens

Generation De

„Japan hat Erfolg und Grenzen des materiellen Wachstums besonders drastisch erlebt. Eine konstruktive Konsequenz dieser Erfahrung ist die Generation „De“. Christine Ax im Gespräch mit Junko Edahiro.

Christine Ax: Junko, du sprichst und schreibst neuerdings über eine Generation „De“. Was meinst du damit?

Junko Edahiro: Wir beobachten seit längerem eine Entwicklung in der japanischen Gesellschaft, die ich mit drei Begriffen charakterisiere, die mit «De-» beginnen: De-ownership, De-materialization, De-monetization. Darum spreche ich vom Zeitalter des «De-». Die Silbe «De» hat mit Loslassen zu tun. Das erste «De» betrifft den Besitz. Der Trend geht vom Besitzen zum Teilen. Japanische Autohändler versuchen verzweifelt, jungen Leuten Autos zu verkaufen, aber diese entscheiden sich immer öfter dafür, ein Auto zu teilen. Ein Auto zu besitzen ist uncool.“

Zum ganzen Artikel bei Newslichter: http://www.newslichter.de/2015/02/generation-de-zeitalter-des-loslassens/

Wer teilt, hat es doppelt schön!

Sharing Economy

„Abnehmer, Mitnutzer, Mitstreiter gesucht? Kollaborativer, kurz Ko-Konsum heißt die neue Zauberformel, die drögen Alleinbesitz in gemeinschaftliches Nutzerglück verwandelt.

Mal ein Kanu leihen, eine Bohrmaschine oder vielleicht eine sündhaft teure Designerhandtasche? 10 Kilo Apfelquitten verschenken oder ein unpassendes Weihnachtspräsent einfach gegen etwas tolles tauschen? Im Grunde könnte man über die bestehenden Online-Börsen seinen Haushalt komplett austauschen, nebenbei ein bisschen Wissen teilen und interessante Leute kennen lernen. Denn: Im virtuellen Forum lassen sich relevante Neuigkeiten ebenso gut austauschen wie am Kaffeetisch. Ein aufregend vielfältiger Pool von Menschen und Angeboten, die erst durch die Online-Medien so gut zueinander finden. Immerhin tummeln sich Zehntausende von Teilungswilligen auf mehr als 300 privaten Online-Plattformen in Deutschland.

Darunter Autonetzer (Carsharing), Blablacar (Mitreisegelegenheiten) oder Wimdu (Wohnung, Zimmer von privat mieten), Foodsharing (kostenlos Lebensmittel abgeben), Freecycle (kostenlose Gegenstände) und Crowdfunding (Geld spenden) oder Lendster (leihen) sowie Skillsharing (Wissen und Können teilen) wie Wikipedia.

Worum es dabei geht, brachte Rachel Botsman schon 2010 auf den Punkt: „Ich will nicht die Bohrmaschine haben, ich will das Loch in der Wand.“ In einem leidenschaftlichen Video-Plädoyer wirbt sie für Collaborative Consumption, auch Shareconomy oder p2p für „peer-to-peer“ – auf Deutsch Ko-Konsum. Ihre Überzeugung: „Es wird uns lehren, festzustellen, wann genug wirklich genug ist.“ Ein Jahr später veröffentlichte die Design-Theoretikerin das Handbuch dazu: „Mine is Yours.“ Seitdem verbreitet sich das Teilen weltweit und in allen Lebensbereichen wie ein Lauffeuer…“

Zum ganzen Beitrag von Sylvia Meise in der Schrot & Korn

Bauern haben das Crowdfunding entdeckt

GenussrechteGeld kann man nicht essen? Von wegen… Die Bauern haben das Crowdfunding entdeckt – und ihre Investoren werden von den Zinsen satt. Zwölf leckere Anlagetipps.
Von Hans Gerlach und Lars Reichardt

„Zweiundzwanzig Kilogramm Käse für 500 Euro. Das Geld jetzt, den Käse nach und nach. Klingt nach einem interessanten Geschäft. Alexander Agethle, der Verkäufer, weiß allerdings nicht, ob es sich für ihn einmal rechnen wird. Seine Käufer ebenso wenig. Die haben das Geld schon bezahlt, dafür haben sie »Englhörner« erhalten: vom Verkäufer entworfene Gutscheine, nach seinem Hof in Südtirol benannt. Die Käufer können die Englhörner verteilt über die nächsten zehn Jahre bei Agethle einlösen. Der Bauer wollte die Käserei renovieren, 230 000 Euro benötigt er dafür, 110 Käufer haben 150 000 Euro vorgestreckt. Den Rest hofft Agethle im Winter aufzutreiben, für die letzten Schönheitsarbeiten. Im Oktober wird in der Käserei wieder gearbeitet werden – und damit begonnen, den Kredit zu tilgen.“

Zum ganzen Artikel aus dem SZ-Magazin Nr. 40, 2.10.2014

Die Links zu den einzelnen Projekten aus dem Artikel:

Kuhkäse: englhorn.com

Milch: ziegenhof-leitzachtal.de

Tomaten: waldgaertner.de

Butter: luchwirtschaft.de

Olivenöl: platanenblatt.de

Honig: imkerei.seibertz.de

Gojibeeren: biogojipflanzen.de

Geflügel: gefluegelvombrunnenhof.de

Schafskäse: schafkaese.com

Bockshornklee und Wurst: erdmannshof.de

Obst: obstgutsiegel.de

Riesling: klitzekleinerring.de

Kuhkäse tauschen

Englhorn„Für je 500 Euro bekommen Kunden von Alexander Agethle im Laufe von zehn Jahren 110 Englhörner, die man jedes Jahr in Südtirol gegen Käse eintauschen kann. Oder in München gegen ein Abendessen im Restaurant »Broeding«…“

englhorn.com

Aus dem Artikel aus dem SZ-Magazin Nr. 40, Okt. 2014: Geld kann man nicht essen? Von wegen: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/42256/Geld-kann-man-nicht-essen-Von-wegen